Lesetipp | | von Annette Mattgey

Kotzbrocken 2.0: Kennen Sie diese digitalen Nieten?

Jede Branche hat die Protagonisten, die sie verdient. Gerade im Digital Media-Bereich tummeln sich sehr markante Köpfe. Das Branchenmedium Digiday hat sich bei Agenturen und Vermarktern umgehört, welche Kollegen sie am besten nerven. Hier eine kleine Auswahl:

Die Wahnsinns-Mediaplanerin

Sie hat die Uni 2011 abgeschlossen und ist für Millionen Euro Mediabudget verantwortlich. Aber die Wahnsinns-Mediaplanerin ist überzeugt, dass es daran liegt, wie "begabt" sie ist und nicht daran, dass sie (nur) 30.000 Euro kostet. "Sie gehen in Meetings, um etwas zu essen und gehen nach der Hälfte der Zeit schon wieder", monierte einer der Befragten. "Sie haben keinen Respekt, weil sie wissen, welche Macht sie haben." Wenn man mal drüber nachdenkt, sind sie gar keine so wahnsinnig tollen Typen.

Das Werber-Arschloch

Dieser Typ findet sich in fast jeder der größeren Agenturen, vor allem im klassischen Bereich. Für ihn gibt es nur ein Ziel und sonst nichts: Ruhm. Verdienst wird alleine aufgrund der Vergabe von Lions, Clios und Pencils bemessen. Jede weitere Auszeichnung bläht sein Ego weiter auf. "Sie sind machtgierig, intrigant und jederzeit zum Dolchstoß bereit", so ein Agentur-Stratege. Und das schlimmste? Er trägt Filzhut, Riesensonnenbrille und einen merkwürdigen Bart.

Die abgehalfterte Kreative

Klar, sie hat ihre Schuldigkeit getan und erwarb sich Respekt durch ihre großartige Arbeit, aber das ist 20 Jahre her. Jetzt bringt sie kaum noch neue Ideen ein, die ihr saftiges Gehalt rechtfertigen. Aber sie ist zu lange dabei, als dass man sie rausschmeißen könnte. Sie gehört zum Agentur-Inventar. "Sie sitzen weit oben in der Hierarchie und sie blockieren, feuern oder zerstören jeden, der frische Ideen hat."

Der Agentur-"Vordenker", der sich nicht um Kunden kümmert

Das sind Agentur-Männer, die dafür bezahlt werden, zu twittern, zu bloggen und sich auf Konferenzen herumzudrücken. Sehr zum Leidwesen der übrigen Agentur-Beschäftigten. Die Vordenker evaluieren neue und innovative Technologien und Konzepte, üblicherweise ohne dass sie selbst etwas damit anfangen.

Alle weiteren Typen (darunter der kauzige, alte Vertriebler, der britische Planner, die Beraterin und das gesamte Finanzwesen) finden Sie bei Digiday

Kotzbrocken 2.0: Kennen Sie diese digitalen Nieten?

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