LEAD digital Nr. 8 | | von Irmela Schwab

Kaum zu fassen: Welche Werbestrategien bei jungen Zielgruppen ankommen

Werbung geht heute oft völlig am Lebensgefühl der Zielgruppe vorbei - besonders bei den jungen Zielgruppen der Generation Y und Z. LEAD digital hat mit Konsumenten im Alter von 16 bis 25 ausführlich über ihre Mediennutzung und Markenwahrnehmung gesprochen und sich bei Jugend- und Trendforschern sowie Markenartiklern umgehört. Im aktuellen Titelthema "Kaum zu fassen" werden die Ergebnisse der Marktanalyse anhand von Best-Practice-Beispielen von Coca-Cola bis dm gezeigt. 

Interessant: Um die Millennials zu involvieren, reichen Facebook-Posts allein nicht mehr aus. Weil bei den großen sozialen Portalen auch die Eltern mitlesen, werden Chat-Apps als "dark social" immer relevanter. Auf diesen neuen Plattformen wird eines ganz deutlich: Junge Menschen wollen Ehrlichkeit, Austausch und Feedback. Darauf müssen sich auch Unternehmen einstellen - platte Werbebotschaften werden ausgeblendet. 

In LEAD digital Nr. 8 (ET: 26. August 2015) dreht sich auch sonst alles um die derzeit am heißesten diskutierten Trends im Marketing: von E-Commerce über Targeting bis hin zu Programmatic Buying. Themen, die auch auf der Dmexco in Köln im Mittelpunkt stehen. Profitieren Sie jetzt von unserem aktuellen Abo-Angebot, das Sie gleich hier bestellen können.

Kaum zu fassen: Welche Werbestrategien bei jungen Zielgruppen ankommen

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Holtzbrinck Ventures investiert in Vermarkter von Jugendmedien

von Petra Schwegler

Die Werbeflächen von Blogs, Online-Radios, Apps, Streamingofferten oder auch Eventportalen für eine junge Zielgruppe bringt ab sofort Pushfire an den Kunden. Der neue "Spezialvermarkter", gegründet vom Essener Unternehmen Virtualnights.com unter Beteiligung von Holtzbrinck Ventures, will sich mit "mehr Reichweite für Markenkommunikation in der Millennials-Zielgruppe" vom Feld der Mitbewerber absetzen. Pushfire bündelt nach eigenen Angaben Publisher, "die ausgewiesene Experten für die Zielgruppe der Millennials sind".

Buchbar sind für Werbekunden ab sofort Medienmarken wie die Online-Radio-Sender I Love Radio und RauteMusik, das Online-Sozial-TV Joiz.de, das Streamingportal Play.FM oder der Bewegtbild-Musikanbieter Kontor.TV. Die Gesellschafter hinter Pushfire bringen das eigene Szene-Online-Magazin Virtualnights.com ein und ergänzend dazu die Eventportale Diginights, Nachtagenten und Stadtleben. Weil es zum jungen Mediensplit gehört, sind auch Dating- und Freizeit-Apps wie Lovoo und Kwick mit im Paket.

Pushfire vermarktet auch die Food- und Genuss-Blogs J´Adorefood und Nomyblog, die Online-Stadtmagazine 030, Zitty, Piste (Berlin/Hamburg) und Special-Interest-Plattformen der deutschen Blogger-Szene wie etwa Schlecky Silberstein oder Dressed like Machines. "Schon jetzt beträgt die digitale Reichweite 12,8 Millionen Unique User/Monat und wächst stetig", rechnet das Essener Team um Sales Director Guido Thiemann vor.

Zumal Millennials neben Web, Mobile, Social Media und Print Live-Events wie Festivals, Open-Airs und Konzerte schätzen, finden sich auch dazu Werbeangebote bei Pushfire. Alles in allem reichen die Werbeformate von klassischer Display-Werbung über Video-Prerolls, Social-Media-Marketing und Native Advertising bis hin zu Live-Promotions.

von Petra Schwegler - Kommentare Kommentar schreiben