Instagram will unter anderem die Kommentare verbessern.
Instagram will unter anderem die Kommentare verbessern. © Foto:Instagram

Kevin Systrom | | von Ulrike App

Instagram will für einen besseren Ton auf der Plattform sorgen

Instagram veröffentlicht einige neue Zahlen: Die Plattform kann laut eigenen Angaben mittlerweile zwei Millionen aktive Werbungtreibende von sich überzeugen. Dabei setzen Marken verstärkt auf immersive Formate: So hätten 50 Prozent aller Unternehmen mindestens eine "Instagram Story" im August 2017 produziert, verkündet der Facebook-Ableger.

Und noch ein paar Details verrät das Unternehmen: Die Nutzer unter 25 Jahren verbringen durchschnittlich mehr als 32 Minuten pro Tag auf Instagram. Im vergangenen Monat besuchten 180 Millionen Instagrammer weltweit eine Webseite oder kontaktierten ein Unternehmen per Telefon, Mail oder Direct-Message, um mehr zu erfahren. Die Videonutzung sei im Laufe des vergangenen Jahres um mehr als 80 Prozent gestiegen.

"Wir engagieren uns schon von Anfang an dafür, Instagram zu einem einladenden Ort für alle zu machen. Unsere Community ist auf 800 Millionen angewachsen, 500 Millionen nutzen Instagram jeden Tag. Es ist wichtiger denn je, uns verstärkt für mehr Sicherheit und Freundlichkeit einzusetzen", so Kevin Systrom, CEO und Co-Founder von Instagram. 

Denn Werbekunden sind nur glücklich, wenn die Inhalte und der Tonfall auf der Plattform zur Marke passen. Deshalb kündigt Systrom gleich ein paar Neuerungen an:

Kommentare:

Ab jetzt kann jeder Inhaber eines öffentlichen Profils entscheiden, wer die eigenen Beiträge kommentieren darf – entweder jeder oder nur einige Personen. Menschen mit privaten Accounts können jetzt einzelne Accounts blockieren, sodass diese ihre Beiträge nicht mehr kommentieren können. Wenn der Account öffentlich ist, kann jede beliebige Person blockiert werden.

Bereits im Juni hatte Instagram einen Filter angekündigt, der bestimmte beleidigende Kommentare automatisch blockiert – allerdings bisher nur auf Englisch. Jetzt lernt das Tool Deutsch, Arabisch, Französisch und Portugiesisch. Der Filter wird durch maschinelles Lernen unterstützt, er lernt also mit der Zeit dazu.

Anonymes Melden bei Live-Videos:

Ab sofort können User anonym Menschen melden, die sich in einer Live-Übertragung labil zeigen und Hilfe benötigen. Die Person bekommt eine Nachricht angezeigt. Sie kann mit einer Hilfe-Hotline sprechen, einen Freund kontaktieren oder andere Tipps erhalten.

Freundlichkeits-Sticker:

Instagram hat auch sechs neue Sticker parat, die für mehr visuelle Freundlichkeit sorgen sollen und von Künstlern gestaltet wurden.

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