CMO Council | | von Irmela Schwab

Hoch bewertet, wenig beachtet: Visueller Content in der Marketingstrategie

Youtube, Facebook Video, Vine. Und jetzt auch noch Snapchat, Meerkat, Periscope: Die Bewegtbildkanäle, die von Marketern mit Videos gefüttert werden wollen, steigen fleißig an. Die kommen allein kaum mit dem Befüllen der Bilder-Sharing-Dienste Instagram & Co. hinterher. Das hat eine Studie des in Kalifornien ansässigen CMO Council analysiert.

Zwar finden danach mit 65 Prozent die Mehrheit der befragten 177 Marketer in Nordamerika, dass visueller Content in ihrer Marketingstrategie bedeutend ist - gewissermaßen im Mittelpunkt steht. Doch andererseits verwenden sie nicht genug Geld darauf, um diesen zu kreieren. Dazu gehören Fotos, Videos, Illustrationen und Infografiken. 

Momentan nehmen gut ein Viertel der Marketer weniger als fünf Prozent ihres Marketing-Budget für die Anschaffung visuellen Contents in die Hand. Gerade mal zwei Prozent der Marketer investieren die Hälfte ihres Budgets zu diesem Zweck. Der Rest befindet sich zwischen diesen beiden Polen.

Interessant: Die meisten Fotos oder Videos entstehen in Silos. Ein Fotograf erstellt etwa Unternehmensbilder, Agenturen erstellen weitere Bilder oder ein Mitarbeiter kauft Fotos von Bildagenturen ein.  Diese visuellen Schätze gilt es zu verbinden und für das gesamte Unternehmen einsehbar und verfügbar zu machen. 

In Zukunft sollen den Marketer zufolge vor allem Videos bedeutender für die Marketingkommunikation werden: mit 79 Prozent liegen die bewegten Bilder ganz vorne. Es folgen Infografiken mit 60, Fotos mit 50 und Illustrationen mit 41 Prozent.

Hoch bewertet, wenig beachtet: Visueller Content in der Marketingstrategie

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