Berlin | | von Annette Mattgey

Haupstadt-Unternehmen halten sich von Facebook fern

AirBerlin und das Kulturkaufhaus Dussmann sind die rühmliche Ausnahme: Sie haben eine aktiv gemanagte Facebook-Präsenz. Sonst sind die Berliner Unternehmen eher schlecht in dem sozialen Netzwerk vertreten. Untersucht hat das die PR-Agentur Index, die sich 22 heimische Firmen genauer angesehen hat. Grundlage dafür war die Liste der Top 100 Arbeitgeber, herausgegeben von der IHK Berlin. Index hat sich dann die Unternehmen angeschaut, die ihren Sitz oder ihre Zentrale in Berlin haben. „Das Ergebnis unserer Untersuchung offenbart die Defizite Berliner Unternehmen im Umgang mit Facebook. Nur zwei nutzen diesen Social Media-Kanal für aktives Marketing und aktive Kommunikation. Positiv gewendet: Noch können sich Marken mit einer klugen Facebook-Strategie vom Wettbewerb absetzen,“ erklärt Franziska Berge, Leiterin der Agentur Index.  

Auch die Axel Springer AG zählt zu denjenigen Unternehmen, die sich auf Facebook eher bedeckt halten. Neben einem Wikipedia-Abriss gibt es keine weiteren Informationen oder Interaktionsmöglichkeiten. Stadtbekannte Berliner Institutionen wie die BVG oder die Charité haben immerhin Fan-Zahlen im vierstelligen Bereich. Bei den übrigen Studienobjekten sucht man vergeblich nach einer aktiven Pinnwand mit Posts, Fotos und Kommentaren.   

AirBerlin und Dussmann haben dagegen mehr als 10 Beiträge (Posts) innerhalb der letzten vier Wochen veröffentlicht (AirBerlin 21 Posts, Dussmann 16 Posts) und beide nutzen ihr Facebookprofil zum Imageaufbau und zur Imagepflege. Das Profil wird aber auch für Marketingkampagnen genutzt, die im Fall von AirBerlin dazu führen, dass die Seite von mehr als 89.000 Facebook-Usern geliked wird.

 

  

Haupstadt-Unternehmen halten sich von Facebook fern

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