Social Ads | | von Irmela Schwab

Facebooks Börsengang: Werbungtreibende stellen die ROI-Frage

Je näher der zwölf Milliarden Dollar schwere Börsengang von Facebook rückt, desto mehr diskutiert man an der Wall Street und in der Madison Avenue in New York über die Frage: Was ist die Social Media-Plattform wirklich wert? Und noch wichtiger für die Werbungtreibenden: Was bekomme ich tatsächlich für mein Geld? Beispiel Kia Motors: Der Autobauer wirbt seit 2009 auf Facebook und will seine Ad Spendings auf der Seite sogar noch erhöhen, um seine Brand Awareness zu steigern. Doch gleichzeitig herrschen große Zweifel, wieviele Konsumenten der insgesamt rund 900 Millionen User die Werbe-Formate überhaupt sehen. Und wie sich das dann auf die Verkäufe auswirkt.

Weil Social Media im Trend liegt und Facebook mit seiner imposanten aktiven User-Schar sich seiner dominanten Postion sicher fühlt, haben Mark Zuckerberg und sein Team noch keine Notwendigkeit darin gesehen, detaillierte Nachweise über die Werbewirkung zu erbringen. Während Google und Yahoo, die traditionelle Display- und Search-Ads auf ihren Seiten anbieten, das Tracken via Cookies erlauben, schließt Facebook seine Werbekunden sowie Dienstleister meist von dieser Möglichkeit aus. 

Hinzu kommt, dass Facebook seit 2011 auf Social Ads setzt - eine Werbeform, die noch wenig getestet ist. Mit den Sponsored Stories können Werbungtreibende Facebook-User beispielsweise als Testimonial einspannen. Bezahlt wird eine Rate, die auf Seitenaufrufen basiert. 

Zuckerbergs Sales-Team verweist bei der Werbewirkung gerne auf Brand-Recall - statt auf Klickraten von Social Ads: Diese sind zwar im Vergleich zum Vorjahr um 78 Prozent angestiegen, rangieren aber insgesamt noch immer auf niedrigem Niveau von unter einem Prozent. Niedriger also als viele Display-Ads.

Facebooks Börsengang: Werbungtreibende stellen die ROI-Frage

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