Sebastian Dettweiler hält als Market Manager DACH Kontakt zu den Facebook-Marketing-Partnern.
Sebastian Dettweiler hält als Market Manager DACH Kontakt zu den Facebook-Marketing-Partnern. © Foto:Facebook

Empfehlungen | | von Kay Städele

Facebook schraubt Anforderungen an Marketing-Partner hoch

Das Netzwerk hat sein Empfehlungsprogramm überarbeitet. Nun dominieren die globalen Technik-Player statt regionaler Dienstleister die Liste der Facebook-Marketing-Partner. Auch deutsche Anbieter haben es schwerer. Ungeachtet davon, liegt Facebooks Fokus in Deutschland darauf, lokale Partner im Markt zu stärken und das regionale Ökosystem weiter auszubauen. Sie sind schließlich der direkte Draht zu den Kunden.

Facebook hat in den letzten Monaten das Facebook-Marketing-Partner-Programm neu aufgesetzt. Derzeit empfiehlt das Netzwerk 24 Partner in Deutschland. Dazu gehören globale Anbieter wie Adobe, Appnexus, Criteo, Kenshoo, Marin Software, Salesforce und mit einer Premiere SAP. Aufgeführt werden zwar auch lokale Dienstleister wie Facelift, ­Adjust, Hurra.com und Akom360. Die Auswahl hat sich aber Richtung Globalisierung verschoben.

Bisher lief das Programm unter dem Label "Preferred Marketing Developers", kurz PMD. Mit den Empfehlungen hilft Facebook Agenturen und Werbekunden bei der Auswahl von Partnern und Technologien für ihr Facebook-Marketing. In Deutschland betreut Sebastian Dettweiler als Market Manager DACH die Facebook-Marketing-Partner. Viele der Werbungtreibenden arbeiten direkt mit den Facebook-Marketing-Partnern. "Wir wollen noch mehr kleine und mittelständische Unternehmen ermutigen, mit den Technologien unserer Partner zu arbeiten", sagt Dettweiler.

Deshalb honoriere das Netzwerk insbesondere einfache Lösungen, die diesen Werbekunden die tägliche Arbeit mit Facebook erleichtern und dabei helfen, die Effektivität der Kampagnen zu steigern. Doch Dettweiler will nicht nur die Agenturen und Werbekunden unterstützen, sondern auch die Dienst­leister selbst: "Unser Team berät die Partner auch strategisch. Dies ­umfasst sowohl die Anpassung an unsere Unternehmensstrategie als auch Empfehlungen hinsichtlich künftiger Potenziale im Markt." Um dies zu gewährleisten, treffen sich Dettweiler und sein Team, neben kleineren regelmäßigen Meetings, einmal pro Quartal mit den Dienstleistern in der Region.

Das Interesse an dem Programm war weit größer als die letztlich aufgenommene Zahl der Player. Facebook habe aber die Messlatte bewusst höhergelegt als beim Vorgängerprogramm. Neue Bewerber müssen sich anstrengen: Wenig innovative Dienstleister, die nur dieselben Lösungen wie bestehende Partner anbieten, kommen nur schwer auf die Empfehlungsliste.

Diejenigen, die es ins Programm ­geschafft haben, sind zufrieden: Bereits die Umbenennung von "De­veloper" in "Partner" unterstreicht laut Michael Bätge, Head of Product Management bei Hurra.com, noch deutlicher den Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Facebook und den Technologieanbietern, Dienstleistern sowie Agenturen.

Laut Facelift-Gründer Benjamin Schroeter hat das Verschwinden vieler kleinerer Player aus dem Partnerprogramm einen einfachen Grund: "Die Anforderungen steigen." Facebook entwickle sich unglaublich schnell weiter, und Dienstleister bräuchten mindestens 20 gute Entwickler, um ein anspruchsvolles Tool stets zu aktualisieren.

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Facebook schraubt Anforderungen an Marketing-Partner hoch

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