Mediaplanung | | von Annette Mattgey

Facebook schafft Sponsored Stories ab

Den von Facebook angekündigten Straffungen bei den Werbeformaten fallen nun auch die Sponsored Stories zum Opfer. Andere Angebote sollen ihre Funktion übernehmen. Das Aufräumen geschieht mit einem langen Vorlauf: erste Meldungen dazu gab es bereits im Juni 2013, im Oktober konkretisierten sich die Veränderungen für die Werbungtreibenden. Die vor allem für Mittelständler unübersichtliche Zahl von 27 Anzeigenformaten sollte deutlich reduziert werden. Zudem braucht nicht jeder Interessierte schon im Vorhinein wissen, welches Format für ihn geeignet ist. Vielmehr soll er durch gezielte Fragen, z.B. zu seinen Kampagnenzielen, zu dem für ihn passenden Werbeformat gelenkt werden. Ein Video erklärt, wie die Buchung von Werbeanzeigen künftig funktioniert. In den USA hat der Roll-out bereits begonnen.  .

Für Facebook spielt es eine große Rolle, seinen USP - die soziale Komponente - stärker in die Vermarktung einzubringen: also sich weniger an schnöden Displays zu orientieren, sondern zu zeigen, welche Marken Freunde und Bekannte schätzen. Dieser soziale Kontext soll nun auch auf andere Formate wie beispielsweise Page Post Ads und Page Like Ads ausgeweitet werden. Die Sponsored Stories sieht Facebook daher als redundant an. Sie werden bald nicht mehr buchbar sein. Gleichzeitig berücksichtigt Facebook damit, dass die User großen Wert auf ihre Privatsphäre legen und von Werbung nicht belästigt werden möchten. Der soziale Kontext bei Anzeigen beachtet die getroffenen Privatsphäre-Einstellungen der Nutzer. Üblicherweise ist die Interaktion aufgrund der persönlichen Relevanz höher.

Facebook schafft Sponsored Stories ab

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