f8 | | von Annette Mattgey

Facebook rüstet sich für mobilen Werbemarkt

Viel Wirbel um die f8-Konferenz in San Francisco: Während die Anwender vor allem bei den Ausführungen von Mark Zuckerberg zum anonymen Login aufgepasst haben, sind Werbungtreibende am neuen Audience Network von Facebook interessiert. Es erweitert die Targeting- und Tracking-Möglichkeiten für Mobile Ads außerhalb der Facebook-Welt. Auch deutsche Vermarkter zeigen Interesse. 

Facebook ködert Werbewillige mit den Analyse-Methoden zur Erfolgsmessung und Kampagnenauswertung, die das Unternehmen in mobilen Apps bietet (ähnlichen wie bei den Desktop-Anwendungen). Facebook sieht die Vorteile in einer besseren Steuerung, so dass den Nutzern relevantere Ads eingespielt werden können. Auch Verleger profitieren davon, denen Zuckerberg nun bessere Vermarktungmöglichkeiten eröffnet: "Bisher haben Werbetreibende sich aufgrund der geringen Reichweite und der wenigen Targetingmöglichkeiten gescheut, in diese Apps zu investieren."

Den Anfang machen Anzeigen zur Steigerung der App-Downloads und des App-Engagements. Dies können native Anzeigen, Interstitials oder auch Banner sein. Anzeigen mit weiteren Performancezielen, wie der Steigerung der Abverkäufe, sind in Planung. Der Rollout erfolgt - wie immer bei Facebook - nach und nach in den kommenden Monaten. Hier im Blog sind die genauen Bedingungen des Audience Networks nachzulesen.

Mit einem Versprechen in seiner Keynote bei der f8-Konferenz zielte Zuckerberg auf die Entwickler: Statt vieler und häufiger Änderungen, die erwartetermaßen die Fehlerhäufigkeit erhöhen, will Facebook nun ein stabiler Partner der Developer werden. Wer die wichtigsten Punkte der f8-Konferenz nachlesen will, findet hier den Facebook-Blogpost dazu.

Kurz zusammengefasst erklärt dieses Video, wie das neue Audience Network funktioniert:

Facebook rüstet sich für mobilen Werbemarkt

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