Facebook Preferred Marketing Developer (PMD) | | von Annette Mattgey

Facebook-Manager Schäufele: "Unsere Partner bekommen exklusive Zugänge"

Die Auszeichnung durch Facebook als Prefered-Marketing-Developer (PMD) ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits dient das Abzeichen zur Kunden-Akquise, andererseits hat Facebook strenge Bedingungen aufgestellt. Moritz Schäufele, bei Facebook für die Partnerships verantwortlich, verteidigt den hohen Qualitätsstandard. 

Die PMD-Richtlinien wurden verschärft – keine Initiativbewerbungen mehr, Kenntnisse in der Mediaschaltung und Reporting sind gefordert – gab es zu viele Bewerber mit zu geringem Kenntnisstand?

Wir haben uns Zeit genommen, unser PMD-Programm zu reflektieren und zu optimieren. Mit unserem neuen Ansatz, der über Empfehlungen funktioniert, möchten wir in der Tat eine höhere Qualität erreichen und letztlich auch für Kontinuität und Konstanz sorgen. Wir haben festgestellt, dass Unternehmen, die uns auf diesem Weg erreichen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit dem Programm beitreten können und mit Engagement dabei sind. Das Programm existiert seit einem Jahr und wir orientieren uns an dem Standard unserer stärksten Partner. Das Niveau ist hoch.

Die PMD-Partner müssen relativ aufwendig halbjährlich Reportings abgeben und Schulungen besuchen. Könnte nicht einigen Agenturen die Lust am PMD-Programm vergehen?

Die Entwicklungen bei Facebook sind schnell und wir möchten sicherstellen, dass unsere Partner Veränderungen, neue Features etc. umfassend verstehen und verinnerlichen. Reportings und Trainings ermöglichen das und geben uns darüber hinaus die Möglichkeit zu evaluieren. Im Endeffekt geht es doch darum, dass wir Unternehmen und Werbungtreibenden Qualität weiterempfehlen können. Davon profitieren die PMDs ja auch – im Markt haben sie einen strategischen Vorteil.

Einige deutsche Dienstleister mussten ihren PMD-Status wieder abgeben. Besteht nicht die Gefahr, dass es zu wenig Konstanz gibt?

Die Natur des PMD-Programm ist per se dynamisch. Wir reevaluieren regelmäßig, um konsistent zu sein und Werbungtreibenden Qualität garantieren zu können. Entscheidend ist, dass sich beide Partner, also die PMDs und wir, gegenseitig auf die Qualität verlassen können. Wir unterstützen unsere PMDs darin, dass sie ihre Qualität halten und sich entwickeln können, indem wir ihnen Zutritt zu einer aktiven Community ermöglichen, ihnen exklusiven Zugang zu unseren Produkt Betas geben und noch einiges mehr.

Das PMD-Vorgängerprogramm sollte Dienstleister zu fähigen Consultants machen. Nun geht es eher Richtung Marketing.

Ein erfolgreicher PMD-Partner liefert dem Markt ein Tool, welches hauptsächlich performanceorientierte Direct-Response-Kunden sowie große Media-Agenturen adressiert. Gerade für diese Kunden ist der entscheidende Mehrwert, mit einem PMD zu arbeiten, um die Social-Media-Effizienz zu erhöhen.

Wie viele PMDs soll es künftig in Deutschland geben?

Wir möchten in Deutschland ein gesundes Öko-System aus etablierten Partnern schaffen. Dies wird sowohl aus lokalen als auch internationalen Akteuren, den sogenannten strategischen PMDs bestehen. Auch hier: Qualität steht vor Quantität.

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Facebook-Manager Schäufele: "Unsere Partner bekommen exklusive Zugänge"

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