Explicitly Shared Actions | | von Irmela Schwab

Facebook erhöht die Reichweite seiner Apps

Facebook räumt Apps innerhalb seines Open Graph einen größeren Stellenwert ein - und damit letztlich auch sich selbst. Die Social Plattform hat diese Woche dafür die Funktion "Explicitly Shared Actions" gelauncht. Damit können User, die auf Foursquare einchecken oder auf Instagram ein Bild posten, ihren Aktionen einen größeren Stellenwert einräumen: Sie erscheinen prominenter platziert, so als ob sie direkt auf Facebook eingestellt worden wären, erklärt Facebook auf seiner Entwicklerseite.

Die Idee dahinter: Zuvor wurde eine Nachricht nur dann im News-Feed ausgespielt, wenn die Aktion, die individuelle Beziehung zum Absender sowie die Kategorie und die Nutzung der App eine gewisse Relevanz aufwiesen. Nun können App-Entwickler die Reichweite der Posts auf der Plattform vergrößern. Facebook rechnet damit, dass die Strategie den Apps höheren Traffic beschert, weil Facebook-User diese dann verstärkt nutzen würden, um explizit Inhalte auf Facebook zu teilen, heißt es bei Facebook: "Explizit geteilte Inhalte sind dafür geschaffen, um als herausstechende Geschichte im News Feed zu erscheinen. Sie erscheinen dabei stets auf der linken Seite der Timeline."

Aktionen dagegen, die eine Tätigkeit beschreiben wie Musik hören, eine Zeitung lesen oder einen Film angucken sowie Social Buttons wie Liking, Loving, Saving sollen jedoch nicht mit dem Label "explizit geteilt" versehen werden. Ab dem 14. November soll die Funktion allen Apps zur Verfügung stehen.

Facebook erhöht die Reichweite seiner Apps

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