Big Data | | von Kerstin Mattys

Entwickler misstrauen der Regierung

Die amerikanische Regierung spioniert gerne, viel und in jeder Ecke. Stichworte: Prism, X Key Score und Tempora. 39 Prozent der Entwickler, die im Bereich Big Data zugange sind, glauben, dass eine Regierungsstelle die Daten, die sie selbst sammeln und nutzen, rückverfolgt. Die dunkle Ahnung erstreckt sich über alle Industriebranchen.

Unter denjenigen, die offen darüber reden konnten, stieg die Prozentzahl sogar auf 59. Dies ist die Essenz aus der umfangreichen Studie "Data and Advanced Analytics Survey 2013" von Evans Data. Die US-amerikanischen Marktforscher befragten 440 Entwickler. Und sie weisen explizit noch einmal darauf hin, dass Big Data eben neue Probleme schafft, zu denen mangelnde Sicherheit und Einmischung der Regierung gehören. Janel Garvin, CEO von Evans Data, stellt fest, dass Sicherheit nicht mehr nur eine Frage der Technik sei, sondern auch eine politische Angelegenheit – und damit seien Entwickler womöglich überfordert. Die Cloud erhöhe das Risiko, schnüffelnde Regierungsbeamte anzuziehen.

Die Studie beschäftigt sich außerdem mit Themenbereichen wie Big-Data-Umfelder, Advanced Analytics Tools, Real-Time Event Processing, Datenbank-Technologien und Datenlagerung.

Entwickler misstrauen der Regierung

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