Bodyform | | von Annette Mattgey

Endlich aufgedeckt: Warum in der Binden-Werbung so viel gelogen wird

Sie macht ein todernstes Gesicht: Caroline Williamson, die (fiktive) Geschäftsführerin der Hygienemarke Bodyform. Dabei ist das Youtube-Video eines der amüsantesten und gleichzeitig gerissensten, mit dem ein Unternehmen auf einen kritischen Facebook-Post reagiert hat. Mehr als 80.000 Likes (bei rund 5000 Fans) hat Richard Neill auf der Facebook-Seite von Bodyform (eine Marke des schwedischen Zellulose-Konzerns SCA für den britischen Markt) für seinen empörten Post bekommen. Darin beklagt er wortreich, wie er den Lügen der Hygiene-Werbung aufgesessen ist, mit denen er schon als Kind bombardiert wurde. Geradezu neidisch sei er auf diese Zeit voller "Fahrradfahren, Achterbahn, Tanzen und Fallschirm springen" gewesen. Die Ernüchterung kam mit seiner ersten Freundin: "kein Spaß, kein Extremsport, keine blaue Flüssigkeit", stattdessen habe sie sich in das "kleine Mädchen aus dem 'Exorzist' verwandelt".

Mit großem Bedauern und einer gehörigen Portion Ironie nimmt Caroline Williamson die Enttäuschung von Richard (und sicher vieler anderer Männer) zum Anlass, ihm und uns zu erklären, warum die Wahrheit nicht immer die beste Marketing-Methode ist. Bitte unbedingt bis zum Ende anschauen, da offenbart Caroline noch eine weitere ungeheure Tatsache über Frauen:

Um einen Eindruck zu bekommen, welche Illusionen Bodyform aufbaut, hier einer der Werbespots, von denen sich Richard getäuscht fühlt: 

Endlich aufgedeckt: Warum in der Binden-Werbung so viel gelogen wird

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