McAfee Studie |

Ein Viertel der Jugendlichen sucht pornographische Inhalte im Netz

Eine von McAfee in Auftrag gegebene Studie macht jetzt amtlich, was für die meisten Jugendlichen keine Überraschung sein dürfte: Teenager besuchen Seiten, für die sie zu jung sind und geben sorglos persönliche Daten preis, ohne dass ihre Eltern davon etwas wissen.

Für die "Digital Divide" Studie des Antiviren-Software-Anbieters wurden insgesamt 1.200 Eltern und 1.200 Teenager im Alter von 13 bis 17 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden zum Thema "Online-Geheimnisse von Jugendlichen" befragt.

Während 41,7 Prozent der europäischen Jugendlichen Webseiten besuchen, die ihre Eltern ihnen nicht erlauben würden, sind 63,3 Prozent der Eltern davon überzeugt, dass ihre Kinder nicht auf ungeeignete Inhalte zugreifen.

Viele Eltern wären wohl strenger, wenn sie wüssten, wie ihre Zöglinge die Onlinezeit nutzen: Ein Fünftel der europäischen Teenager lädt illegal Musik herunter, mehr als ein Drittel sieht sich Prüfungsantworten im Internet an und 7,5 Prozent geben zu, Alkohol oder Drogen Online zu beziehen.

Auch ihre sexuelle Neugier und der Wunsch, soziale Kontakte zu knüpfen, lockt Minderjährige auf entsprechende Seiten: 23,5 Prozent der Jugendlichen räumten ein, bewusst nach pornographischen Inhalten und Nacktbildern zu suchen. Die gleiche Prozentzahl der deutschen Befragten hat sich schon einmal mit einer Onlinebekanntschaft getroffen. Knapp ein Viertel postet sorglos persönliche Daten wie Emailadressen.

Der elterliche Versuch, das Surfverhalten der Kinder zu kontrollieren, ist dagegen nicht immer erfolgreich: 47,5 Prozent der Jugendlichen verkleinern den Browser wenn die Eltern das Zimmer betreten. 8,7 Prozent gibt zu, die von den Eltern an Geräten installierte Kontrollfunktion zu deaktivieren.

Mehr zur Studie gibt es auch im McAfee-Blog.

Ein Viertel der Jugendlichen sucht pornographische Inhalte im Netz

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