Kurzfilm | | von Irmela Schwab

Der richtige Dreh: Fünf Praxistipps für Vine-Videos

Das Facebook-Fieber lässt langsam lässt nach, insbesondere bei Teenagern. Doch mit Vine.co ist offensichtlich das - vorläufig - nächste Big Thing geboren:Die Video-App, mit der sich Sechs-Sekünder auf Twitter hochladen und teilen lassen, wird derzeit ähnlich heiß gehypt wie vor rund einem Jahr die Bilder-Sharing-Plattform Pinterest.

Die New Yorker Digital-Agentur 360i, eine Dentsu-Tochter, hat an der Applikation nun selbst Gefallen entdeckt und ausgiebig experimentiert. Ganz ähnlich wie es bereits große Brands wie Gap, Mc Donald´s und Armani gemacht haben. Außerdem hat Associate Director Chloé Mathieu-Philipps in einem Blogbeitrag fünf Tipps gegeben, wie Unternehmen vorgehen müssen, um ihr eigenes Vine-Video zu kreieren.

1. Eine Strategie festlegen

Bevor sie Inhalte produzieren, sollten Unternehmen zunächst ein Story Board skizzieren. Hintergrund: Weil nur sechs Sekunden Zeit zur Verfügung stehen muss man dabei kreativer sein, schlauer vorgehen und schneller auf den Punkt kommen.

2. Aufs  Wesentliche konzentrieren

Die kurze Zeitspanne reicht nur aus, wenn man sich aufs Wesentliche konzentriert. Ein gedankliches Hin- und Herspringen streng verboten, schließlich muss der Zuschauer gut folgen können. Das Gute dabei: Niemand langweilt sich innerhalb von nur sechs Sekunden.

3. Premium-Content gewinnt

Nur weil man die Inhalte über ein Smartphone produziert, darf man aber nicht nachlässig sein und etwa die Bilder verwackeln. Das Handy sollte während der gesamten sechs Sekunden ruhig in einer Position verharren. Eine Nachbearbeitung ist aber nicht nötig (und auch nicht möglich, siehe Punkt 5) - schließlich soll es nur ein Gimmick sein.

4. Ton nicht vergessen

Vine nimmt Ton mit auf - das sollte man nicht vergessen, während man aufzeichnet. Denn im Nachhinein lässt sich die Tonspur nicht mehr eliminieren. Wenn die Akustik jedoch zu laut ist, kann sie das Seherlebnis schmälern.

5. Ganz oder gar nicht

Vine-Videos, die nur für einen privaten Kreis gemacht sind, sind unmöglich: Entweder gehen sie gleich an die Öffentlichkeit oder sie verbleiben in der Kamera - für immer. Denn zu einem späteren Zeitpunkt kann man sie nicht mehr hochladen. Daher lässt sich ein Vine auch nicht mehr nachbearbeiten: Genau zu wissen, was man will und dabei auf Licht- und Tonverhältnisse zu achten, ist daher das A & O.

Mehr Informationen über den Einsatz von Vine bekommen Sie hier.

Der richtige Dreh: Fünf Praxistipps für Vine-Videos

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