Buchveröffentlichung | | von Andrea Weiss

Crowdfunding beendet. Der Zwirbler kommt.

"Der Zwirbler" kommt jetzt also doch. Schwarz auf weiß. Weiß, wie Klopapier.

Jetzt hat die Crowd die 15.000 Euro gesammelt, die zur Drucklegung notwendig sind. Denn erst mit der Drucklegung erfahren die Follower und Fans das Ende der Geschichte vom Zwirbler und seiner verschwundenen Schwester.

Vorraussichtlich am 15. Dezember geht die Geschichte offline und wird gedruckt. Die Geschichte erscheint als Buch, E-Book und Hörbuch. Der Druck für die Special Edition auf Klopapier wird etwas länger dauern. Der Produktionsprozess ist aufwendiger, da man auf mehrlagiges Papier druckt.

Verlegt wird die Digital-Geschichte vom Kladde Verlag. Das Freiburger Medienhaus ist auf Crowdpublishing und so genanntes Fairpublishing spezialisiert (Was sich hinter diesen Buzzwords verbirgt, erklärt der Verlag hier). Zurzeit sind sechs Buchprojekte in der Funding-Phase, der Facebook-Roman ist der zweite, der auch wirklich publiziert wird.

Wie schon berichtet, hat der Wiener Künstler und Professor, Gergely Teglasy,  das Projekt angestoßen. Vier Jahre lang hat er aus den Vorschlägen der 16.000 Facebook-Fans Tag für Tag eine neue Episode für das Buch getextet. In 420 Zeichen.

Den Crowd-Funding-Spendern winken übrigens kleine Belohnungen.

Für diejenigen, die 19 Euro beigetragen haben, gibt’s den ersten Teil des Romans auf Klopapier. Für Spender ab 1.111 Euro einen Vortrag von Autor Gergely Teglasy über Storytelling in den Sozialen Medien. Und wer 5.555 Euro gegeben hat, dem wischt der Autor angeblich persönlich den Hintern ab. Dieses Goodie hat aber laut Verlagsangaben dann doch niemand gebucht.

Crowdfunding beendet. Der Zwirbler kommt.

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