IPG

One to One-Kommunikation | | von Irmela Schwab

Brands setzen Messenger-Apps für Markenbotschaft ein

Nachdem Facebook WhatsApp für 19 Milliarden Dollar gekauft hat, beginnen Marketer die Messenger Apps ernst zu nehmen. Ein Report von IPG Media Lab zeigt, wie Brands die Plattformen für One to One-Kommunikation nutzen - bisher sind es erste kleine Experimente.

Das wohl prominenteste Beispiel, das IPG nennt, ist McDonald's. Die Fast Food-Kette hat auf der chinesischen App WeChat einen Rabatt auf seine Tee-Getränke angeboten - die der User auch gleich über die Messenger-App bezahlen konnte. Darauf erhielt er einen QR-Code, den er als Beleg für den Kauf an der Kasse am POS abscannen konnte.

Auch Snapchat ist in der Lage trotz ihres Selbszerstörungsmechanismus Transporteur für Brand Messages zu sein. So hat das Football-Team Philadelphia Eagles auf Snapchat “Hinter den Kulissen”-Bilder und -Videos versendet, um kommende Spiele und Events zu promoten. In der ersten Woche haben rund 7000 Fans die Inhalte abgerufen.

Ein weiteres Beispiel, das IPG anführt, ist Supercell: Der Video Game-Anbieter hat App Install-Ads - also Werbeanzeigen, die auf Klick direkt zu einer App führen - für das Spiel "Clash of Clans" direkt auf dem Messenger Tango gekauft. Die Band One Direction des Musiklabels Syco/Columbia Records wiederum hat ihre Fans auf Facebook und Twitter dazu aufgefordert, die webbasierte App Kik auf ihrem Smartphone zu installieren, um darüber exklusive Inhalte zu erhalten und zu teilen. Je mehr geteilt wurde, desto mehr exklusiver Content wurde zugänglich gemacht. Resultat: Knapp eine Million Downloads.

Brands setzen Messenger-Apps für Markenbotschaft ein

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