Kaufabsicht | | von Anja Janotta

Black Friday: Kaum Käufer aus den Netzwerken

Vonwegen einflussreich: Social-Media-Empfehlungen sind kein Garant für Kauflaune. Eine jüngste IBM-Studie jedenfalls lässt den Schluss zu. Demnach sind nur ein Prozent der Käufe des vergangenen "Black Fridays" auf Social-Media-Erwähnungen zurückzuführen. IBM hat für die Studie 800 Transaktionen in Webshops untersucht, nur ein Prozent der Käufer war vorher direkt auf einem Social Media-Netzwerk gewesen. Gegenüber dem Vorjahr sei das nur eine ganz geringe Verbesserung, zitiert Mashable die Studie. Trotzdem habe Social Media einen Einfluss auf die Kaufentscheidungen. In Sachen Brand- und Produkt-Awareness leiste Social Media immer noch große Dienste, beruhigte IBM-Manager Jay Henderson die Werbungtreibenden bei Facebook & Co. Nach den Erhebungen von IBM hat ein Facebook-Nutzer, wenn er denn direkt nach seinem Facebook-Besuch etwas kaufte, im Schnitt 52,10 Dollar ausgegeben, ein Pinterest-Nutzer hingegen 92,51 Dollar.

Der Black Friday, der Freitag nach Thanksgiving gilt in den USA als der Start für die Weihnachtseinkäufe - an diesem Brückentag locken die Online-Shops und traditionellen Geschäfte mit besonders hohen Rabatten und Sonderangeboten. Laut Mashable waren in diesem Jahr mehr Posts zum Thema "Black Friday" im Netz zu finden als zu dem Stichwort "Thanksgiving". Das in Posts meisterwähnte Unternehmen war Amazon, am zweitmeisten wurde Walmart erwähnt.

Black Friday: Kaum Käufer aus den Netzwerken

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