Studie | | von Susanne Herrmann

Bio-Marken: Stark im Social Web, mau bei Videos

Bio boomt: Und gerade bei biologisch produzierten Lebensmitteln spielen Informationen, Vertrauen und Transparenz eine große Rolle. Genau dafür eigenen sich die Sozialen Medien. Wie die Bio-Branche im Social-Web agiert, hat die Hamburger Agentur JOM untersucht: Nutzt sie das vorhandene Potenzial, sich in diesen interaktiven Kanälen zu positionieren und den Dialog mit den Kunden zu suchen? Die JOM-Analyse ermittelte, dass fast alle Bio-Lebensmittelmarken über Facebook mit ihren Fans kommunizieren, mehr als die Hälfte ist auf Youtube präsent, weitere Kanäle wie Twitter, Google+ oder Instagram spielen eine deutlich geringere Rolle.

Die meisten Facebook-Fans haben große Marken wie Alnatura und Sonnentor. Die aktivsten und engagiertesten Facebook-Fans, besitzen Sarah Wiener, Barnhouse und Sonnentor. Hier schaffen es die Unternehmen, gute Inhalte zu posten, die die Fans interessieren und zu Interaktionen anregen.

Am häufigsten kommt relevantes Bildmaterial zum Einsatz. Den Trend, in der Kommunikation stärker auf digitales Bewegtbild zu setzen, vernachlässigen fast alle Unternehmen. Das zeige sich auch beim Blick auf die Youtube-Präsenzen, so JOM: Abonnentenzahlen und Videoaufrufe sind hier stark ausbaufähig.

Die Möglichkeit des Kundensupports und der Interaktion mit den Facebook-Fans nutzen noch längst nicht alle untersuchten Unternehmen: Immerhin "Alnatura, Andechser, Byodo, Sarah Wiener, Bauckhof und Pukka Herbs reagieren schnell und kompetent auf Fragen, die Facebook-User ihnen stellen, bei allen anderen Unternehmen ist der Support verbesserbar", heißt es in der JOM-Auswertung.

Bio-Marken: Stark im Social Web, mau bei Videos

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