Tourism Authority of Thailand (TAT) | | von Annette Mattgey

Aus Hass wird Liebe: Thailands mutiger Viralspot

Knapp zwei Millionen Views in zwei Wochen: Mit ihrem "I hate Thailand"-Video hat die thailändische Tourismusbehörde einen viralen Coup gelandet. Das Video schien so "echt", dass einige einheimische Zeitungen es sogar für authentisch gehalten haben. Der Kurzfilm (rund fünf Minuten lang) beginnt mit einem lauthals schimpfenden Briten (oder anderem Europäer), der sich selbst am Strand filmt, lediglich mit einer Shorts begleitet. Er beklagt sich, weil ihm seine blaue Tasche mit allen Papieren und Geld abhanden gekommen ist. Sein Ärger schrumpft, je mehr ihm die Einheimischen helfen, ihn bewirten, ihn übernachten lassen und bei der Suche nach der Tasche unterstützen. 

Der Spot ging am 18. November online. Wenige Tage später löste Tourism Authority of Thailand (TAT) das Rätsel auf und meldete sich per Presseerklärung zu Wort. Die Verantwortlichen hatten sich von einer "Anti-Kampagne" mehr Aufmerksamkeit versprochen als von einer konventionellen Imagekampagne. Und der Plan ging ja auch auf. Es gehe in dem Film darum, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Thai herauszustreichen. Als Zielgruppe sehen die Tourismusmarketer daher nicht nur ausländische Touristen, sondern auch die einheimische Bevölkerung, um sie an ihre Tugenden zu erinnern. 

Hier der Film:

Aus Hass wird Liebe: Thailands mutiger Viralspot

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