Facebook | | von Annette Mattgey

Anti-Porno-Kampagne zeigt Wirkung

Keine Werbung mehr neben "Erwachsenen-Unterhaltung" - das ist eines der Versprechen, das Facebook Werbungtreibenden gibt. Künftig will das soziale Netzwerk verhindern, dass Werbung neben gewaltverherrlichenden oder frauenverachtenden Inhalten erscheint. Das neue Verfahren kündigte Facebook am Freitag an, heute geht es los. allerdings müssen die Kontrolleure zuerst manuell über die Einhaltung der neuen Richtlinien wachen. Später soll der Prozess automatisiert ablaufen. Den Anfang in dieser Debatte machte ein Offener Brief in der Huffington Post, in dem Aktivistinnen unter dem Hashtag #FBrape auf sexistische Inhalte verwiesen und Unternehmen zum Werbeboykott bei Facebook aufriefen. Unternehmen wie Nissan folgten der Aufforderung. Kurze Zeit später kündigte Marne Levine, Vice President für Global Public Policy bei Facebook, Änderungen an. Das Social Network werde sowohl die Guidelines anpassen als auch die Authentifizierung verbessern. In ihrem Statement auf dem Facebook-Blog bekannte sie: "Es ist uns klar geworden, dass unsere Kontrollsysteme, um Hass-Reden zu erkennen und zu entfernen, nicht so effektiv funktionieren, wie wir das gerne hätten, insbesondere wenn es um geschlechterspezifischen Hass geht."

Anti-Porno-Kampagne zeigt Wirkung

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