Aller guten Dinge sind drei: Was Snapchat anderen voraus hat
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Snapchat | | von Irmela Schwab

Aller guten Dinge sind drei: Was Snapchat anderen voraus hat

Sixt tut es, genauso wie McDonalds und General Electrics: Snapchat ist Marketers Darling. Weltweit sollen sich die Werbeeinnahmen der Social Messaging Plattform in diesem Jahr auf 366,69 Millionen Dollar belaufen. Im kommenden Jahr sollen es sogar 935,46 Millionen sein. So beschreibt es eine Vorhersage von Emarketer. Was Snapchat hat, was andere nicht haben?

Nummer eins: Junge Zielgruppen. Millennials sowie die Generation Z stehen bei vielen Unternehmen im Fokus. Diese Gruppe wird von andere Kanälen mehr schlecht als recht erreicht.

Nummer zwei: Spannende Ad-Formate. Das Ad-Portfolio bietet eine Vielzahl an Video-Ads, darunter Shoppable Ads, sowie Geofilter und Linsen, die von Unternehmen gesponsert werden können. 

In den USA kommt Snapchat Discover am besten an: 43 Prozent der Werbeeinnahmen der Plattform entfallen auf das Feature, in dem redaktionelle Inhalte verpackt werden. Für nächstes Jahr erwarten die Forscher bei Emarketer eine Umverteilung in Richtung Stories. Auf die Mini-Geschichten aus Fotos, Bildern oder Videos entfallen derzeit 37.8 Prozent der gesamten Einnahmen.

Nummer drei: Snapchat hat eine bedeutende Stellung unter den Social Network-Usern. Der Anteil beläuft sich auf 31,6 Prozent unter allen Social Media-Nutzern in den USA. Allerdings fließen bisher nur 2,3 Prozent aller Werbeausgaben in den Kanal. Das hat damit zu tun, dass die Ads erst vor gut einem Jahr gelauncht wurden, sowie mit der großen Konkurrenz von etablierten Playern wie Facebook and Twitter, die schon ausgefeiltes Targeting und Messbarkeit bieten.

Um aufzuschließen feilt Snapchat nun verstärkt an seinem Targeting und hat sich mit elf Forschungsunternehmen zusammengetan, um die Werbewirkung zu belegen. Hier liegt laut Emarketer die Krux: Gelingt es Snapchat einen höheren ROI zu liefern als andere soziale Netzwerke, dann wird das Portal auch bei den Werbespendings aufholen. Bisher übrigens verdient Snapchat den Löwenanteil seiner Einnahmen mit 95 Prozent in den USA. Bis zum Jahr 2018 werden aber ein Viertel seiner Umsätze aus dem amerikanischen Ausland erwartet.

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