TRG – The Reach Group | | von Annette Mattgey

Zielgruppen-Design bringt mehr Effizienz für Ihre Suchmaschinen-Strategie

Wer von Googles Änderungen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden will, sollte seine Suchmaschinenoptimierung zielgruppenorientiert aufbauen. Ein aktuelles Whitepaper von TRG – The Reach Group erklärt, wie sich so genannte Searcher Personas entwickeln lassen. Bereits in wenigen Wochen plant Google das nächste große Algorithmus-Update Penguin 2.0 - mit der mutmaßlichen Folge, dass Webseiten schlechter in den Suchergebnissen gerankt werden. Leichter tun sich die Unternehmen, die den einzelnen Nutzer in den Mittelpunkt ihrer SEO-Strategie stellen. Dazu werden so genannte Searcher Personas entwickelt. Eine Searcher Persona ist ein fiktiver User und repräsentiert eine Nutzergruppe, die sich in ihren Eigenschaften, ihrem Such- und Internetnutzungsverhalten ähnlich ist. Während klassische Personas ausschließlich auf Onpage-Daten basieren, gehen die Searcher Personas einen Schritt (bzw. mehrere Schritte) zurück in der Customer Journey und beziehen Daten ein, welche die User zur Website geführt haben. Sie beginnen schon beim Suchschlitz der Suchmaschine: Neben den Keywords beziehen sie auch Informationen aus dem Suchverhalten ein, z.B. Keywords, auf die sie sensibel reagieren, oder Hürden, die sie am Weiterkommen hindern. 

„Searcher Personas helfen dabei, Zielgruppen genau zu beschreiben und ein Bild zu entwickeln, wer sich eigentlich auf meiner Website bewegt und bewegen soll“, sagt Julia Pilz (Bild), Consultant mit Schwerpunkt Conversion-Optimierung bei TRG. „Je besser ich meine User kenne, desto besser kann ich mir vorstellen, wie sie suchen, welche Inhalte für sie relevant sind und wie sie diese Informationen konsumieren möchten. Diese Erkenntnisse sind wichtig für fast alle SEO-Maßnahmen von der Contentstrategie bis zum Linkbuilding.“

Fünf Schritte für Ihren Weg zur Searcher Persona:

1.    Legen Sie die messbaren Ziele der Website fest. Unterscheiden Sie dabei Haupt- und Nebenziele. Zum Beispiel: Hauptziel ist der Verkauf von xy Produkten, Nebenziel sind xy Newsletteranmeldungen

2.    Identifizieren Sie relevante Suchbegriffe und führen Sie eine Keywordanalyse durch. Nutzen Sie dazu auch Google-Tools wie das AdWords Keywordtool oder Trends sowie Ihre Webanalysetools. Clustern Sie die Daten nach Suchanfragetypen oder Themen auf der Website. Ermitteln Sie dann das Conversion-Potenzial pro Keyword.

3.    Bestimmen Sie die Zielgruppen, die Sie mit Ihrer Website erreichen wollen und können. Machen Sie dafür eine klassische Zielgruppenanalyse und unterteilen Sie diese in Haupt- und Nebenzielgruppen.

4.    Ermitteln Sie die Zielgruppen mit hohem Conversion-Potenzial, denn diese sollten Sie zuerst in Ihrer Strategie fokussieren.

5.    Reichern Sie die Zielgruppen mit Daten aus der Keywordanalyse und mit dem Suchverhalten an und segmentieren Sie die Zielgruppen zu Personas.

Einsatzgebiete für Searcher Personas

Die fiktiven Nutzer zeigen, wie und wonach die konversionsstarken Zielgruppen suchen. Dieses Wissen können Websitebetreiber vielfältig für die SEO-Strategie einsetzen.

1.    Contentstrategie: Bieten Sie Inhalte, die die Erwartungen der Personas erfüllen und ihre Bedürfnisse verstärken.

2.    Landingpages: Gestalten Sie individuelle, suchmaschinenoptimierte Landingpages und passen Sie Grafik- und Textelemente dynamisch an die Suchmuster der Personas an.

3.    Snippetdesign: Richten Sie die Snippets in den Suchergebnissen gezielt auf Ihre Personas aus.

4.    Linkbuilding: Das Suchverhalten der Persona zeigt Ihnen, in welchen Kanälen die Zielgruppe aktiv ist und welche Formate sie bevorzugt.  Berücksichtigen Sie das bei der Wahl Ihrer Link-Umfelder.

„Sind die Searcher Personas einmal erstellt, profitieren nicht nur die SEO-Maßnahmen. Auch im E-Mail-Marketing, Social Media Marketing und SEA können sie zur Optimierung der Kampagnen eingesetzt werden“, erklärt Julia Pilz.

Zielgruppen-Design bringt mehr Effizienz für Ihre Suchmaschinen-Strategie

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