Wie Sie sich von Newslettern inspirieren lassen können
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Steffen Konrath | | von einem Gastautor

Wie Sie sich von Newslettern inspirieren lassen können

Schon mal bei Google nach "Newsletter" gesucht? - Wer dachte, dass die meisten Newsletter nicht indexierbar sind, wird zukünftig eines Besseren belehrt. Notablist ist ein Geschenk für Kreative und für Marketingmanager. Die "Suchmaschine für Newsletter" ist der vermutlich größte Newsletter-Staubsauger des Internets und eine Fundgrube zur Konkurrenzbeobachtung oder einfach mal Oase für neue Kampagnenideen. Steffen Konrath*, CEO von Liquid Newsroom, erklärt, welche Chancen damit verbunden sind.

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Neben der Homepage gilt E-Mail Marketing laut einer Studie mit 80,5 Prozent unter online-affinen Unternehmen immer noch als eines der am häufigsten eingesetzten Marketinginstrumente, auch wenn neue Kommunikations- und Marketinginstrumente wie Whatsapp völlig neue und sehr erfolgversprechende Wege aufzeigen, wie die Kennzahlen zu Öffnungsraten, Nutzerakzeptanz und CTR des Mobile-News-Startups Pylba zeigen. Der gute alte Newsletter ist bei weltweit ca. 4,3 Milliarden aktiven E-Mailkonten immer noch sinnvoll. Eine Prognose geht sogar von knapp 5,6 Milliarden bis Ende 2019 aus.

Was macht die Konkurrenz zur Weihnachtszeit? Welche Ansprache funktioniert oder mit welchen Tricks in der visuellen Ansprache wird gearbeitet? Marketer sollten die vorweihnachtliche Hochphase der digitalen Werbung nutzen, um Erkenntnisse über ihre Wettbewerber zu gewinnen. Dabei könnte ihnen ein Dienst besonders hilfreich sein: Notablist, eine Datenbank für Newsletter Kampagnen. Die "Suchmaschine für Newsletter" hat nach eigenen Angaben derzeit über 400.000 Marken unter Beobachtung. "Advanced Search" erlaubt, nach Themen, Sender, Fließtext oder sogar URLs zu durchsuchen. Derzeit sollen über 5 Millionen Kampagnen in der Datenbank sein. Tendenz steigend, wie das laut Mitgründer Michael Johnston um 37 Prozent gestiegene Werbeaufkommen belegt.

Was in Newslettern landet, ist im Idealfall auch A/B getestet. Daher können auch Agenturen vom reichen Informationspool profitieren und die werblichen Ansätze ganzer Industrien auswerten. Da Newsletter in Echtzeit online zur Verfügung stehen sollen, wären sogar Echtzeit-Antworten im Konkurrenzumfeld möglich, eine entsprechende Organisationsstruktur und ein gut abgestimmtes Team vorausgesetzt.

Wem die Suche nicht aktiv genug ist, der kann auch auf die Realtime-Benachrichtung setzen. Newsletter sollen sofort nach Erhalt online zur Verfügung stehen. Ein Live-Dashboard erlaubt Keyword-Tracking, so dass dadurch jeder Marketer ein feinmaschiges Netz spannen kann, bei dem garantiert kein Newsletter entwischen kann. Weihnachten kann kommen.

*Steffen Konrath ist Gründer und Geschäftsführer von Liquid Newsroom und Social Creative Dialogue und betreibt einen internationalen Nachrichtendienst auf den sozialen Medien rund um die Zukunft der Medien. 

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