Twitter | | von Annette Mattgey

Wie sich E-Mail-Opt-ins via Twitter generieren lassen

Twitter hat ein Herz für E-Mail-Marketer. Ab sofort bietet es ein Tool an, mit dem sich valide Mail-Adressen einholen lassen. Die so genannte Lead Generation Card erlaubt es, E-Mail Marketing-Opt-Ins direkt über eine Twitter-Anzeige zu generieren. Klickt der Nutzer auf den integrierten Call-to-Action Button, sendet Twitter dem Unternehmen, das die Anzeige gebucht hat, Namen, E-Mail Adresse und Twitter-Usernamen des Nutzers. Dies hat den Vorteil, dass der Nutzer Twitter nicht zu verlassen braucht, was die Abbruchquoten senkt. Bisher befindet sich das Feature noch in einer geschlossenen Testphase und kann erst von einer begrenzten Anzahl von Unternehmen verwendet werden. Offen bleibt bislang noch, wie deutsche Datenschützer auf das Angebot reagieren und ob daher Rechtssicherheit nach deutschen Datenschutzstandards besteht. Dennoch ist es sinnvoll, wenn Firmen sich schon jetzt mit dem neuen Feature beschäftigen und Konzepte entwickeln.

Bei der Verknüpfung von E-Mail-Marketing und Social Media besteht noch Nachholbedarf, ermittelte  eine aktuelle Studie von Artegic. Insbesondere Twitter werde bisher noch kaum zur Opt-In Generierung für das E-Mail Marketing genutzt. Nur ein einziger der deutschen Top E-Commerce Anbieter nutze Twitter auf diese Weise - und das wenig nutzerfreundlich. Der Link zum Opt-In Formular wurde als Grafik in das Hintergrundbild des Twitter-Profils integriert. Bislang hielten sich jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten in Grenzen - eine Verlinkung des Opt-In Formulars im Info-Text, in einzelnen Tweets oder in der Hintergrundgrafik. Das ändert sich nun mit der Lead Generation Card.

Vorreiter ist Facebook: Das soziale Netzwerk offeriert schon jetzt die Möglichkeit, Opt-In Formulare als eigene Rubrik direkt in das Unternehmensprofil zu integrieren. Doch auch diese Chance lassen deutsche Unternehmer ungenutzt verstreichen. Nur 31,1 Prozent der deutschen Top E-Commerce Anbieter haben Opt-In Formulare in Facebook integriert. Auf anderen Plattformen wie Google+ oder Pinterest müssen Unternehmen bisher mit Verlinkungen auf ihre Website vorlieb nehmen, wenn sie über diese Plattformen E-Mail Marketing Opt-Ins generieren möchten. Auch Google hat reagiert:Seit Januar bindet Google die Generierung von Mail-Adressen in Google Adwords ein.

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