eco | | von Annette Mattgey

Wie Mails auch auf dem Handy gut ankommen

E-Mail-Marketing gilt als einer der effizientesten Kanäle, um Umsätze zu generieren. Da Mails verstärkt per Smartphone gelesen werden, gibt es für den Absender einiges zu beachten. Die Kompetenzgruppe Online-Marketing im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft hat einige Regeln für mobile E-Mails aufgestellt. Ziel ist es, die Lesbarkeit und damit die Akzeptanz der elektronischen Post auf Smartphones zu erhöhen.

Die eco-Regeln für Mobile Mailings:

1. Der Absender muss in maximal 20 Zeichen eindeutig erkennbar sein.

2. Der Betreff soll mit 30 Zeichen alles Wesentliche enthalten.

3. Es empfiehlt sich die Nutzung eines Pre-Header für eine Kurzzusammenfassung mit maximal 50 Zeichen.

4. Der Text soll die Bilddarstellung überwiegen (optimal: 60 Prozent Text).

5. Auf alle überflüssigen Text-, Bild- und Layoutelemente sollte verzichtet werden.

6. Die wichtigsten Informationen (die Kernaussage der E-Mail) gehören nach oben ins Vorschaufenster.

7. Die Mindestschriftgröße beträgt 12 Punkt, der Zeilenabstand sollte bei 17 Punkt liegen.

8. HTML-Buttons empfehlen sich linksbündig oder zentriert.

9. Die Handlungsaufforderung ist am besten mindestens 44 mal 44 Pixel groß.

10. Es ist auf Kontraste zu achten: LCR (Luminocity Control Ratio) mindestens 10.

„Die meisten E-Mails werden mittlerweile auf den kleinen Displays der Smartphones gelesen. Aber nur etwa ein Viertel aller E-Mails sind für diese Darstellung optimiert“, erklärt Torsten Schwarz, Leiter der Kompetenzgruppe Online-Marketing im eco. Der Verband hatte Anfang des Jahres gemeinsam mit der E-Mail-Marketingberatungsfirma Absolit und dem Marktforschungsunternehmen Regator eine Expertenumfrage durchgeführt. Die „goldenen Regeln“ leiten sich als unmittelbare Handlungsempfehlung aus den Erkenntnissen dieser Umfrage ab. Constantin Schaible, Senior Account Executive beim Marketingspezialisten ExactTarget, sagt dazu: „Die mobile Optimierung von Newslettern ist für Marketer aufgrund der rasanten Verbreitung von Smartphones und Tablets absolute Pflicht. Zu kleine Darstellungen, schwer erkennbare Bilder und Texte sowie unpräzise anklickbare Links sollten in die mobile Vergangenheit verbannt werden – eine bessere User Experience macht Kampagnen wesentlich erfolgreicher.“

Wie Mails auch auf dem Handy gut ankommen

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