Agentur-Umfrage | | von Markus Weber

Werbung im Umbruch: Wie Big Data die Kreativen inspiriert

Über Jahrzehnte hinweg galt: Als Kreativer in einer Werbeagentur war man entweder Texter oder Designer. Heute zählen fast schon wie selbstverständlich auch Programmierer dazu. Das bleibt nicht ohne Folgen. Denn die Abläufe in den Agenturen haben sich dadurch radikal verändert. Mit dem so genannten Creative Technologist ist sogar ein völlig neues Berufsbild entstanden.

"Technische Einfälle - also Mechaniken, die neue ungesehene Markenerlebnisse erzeugen - werden Kampagnen künftig prägen", sagt Christoph Riebling, Digital Strategy Director bei Leo Burnett. Dabei würden Kampagnenideen nicht mehr "von oben nach unten aus der Marke heraus" entwickelt. Idee und Story werden vielmehr um das zuvor von einem Programmierer entwickelte neue Markenerlebnis herum gesponnen. Erst auf diese Weise entstehen integrierte Kampagnen, die die Bezeichnung tatsächlich verdienen.

Vor zwei Wochen hatte das Cannes-Werbefestival die Einführung der neuen Wettbewerbskategorie "Creative Data Lions" bekanntgegeben. Aus diesem Anlass hat W&V Online Werber danach gefragt, was sie von der neuen Kategorie halten, wie Daten die Kreativen inspirieren und wie sich die Kreation dadurch verändert.

Dabei sind sich die Befragten in einem weitgehend einig: Daten helfen den Kreativen immer. Vor diesem Hintergrund lassen sich die Hoffnungen der Werber auf einen einfachen Nenner bringen: Big Data - Big Insights.

Werbung im Umbruch: Wie Big Data die Kreativen inspiriert

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