Was der Webvideopreis 2016 bewirkt
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#WVP16 | | von Annette Mattgey

Was der Webvideopreis 2016 bewirkt

Am Samstag wird in Düsseldorf wieder der Webvideopreis verliehen, eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche, die regelmäßig neue und auch schon etablierte Videokünstler mit ehrt. Eine Jury wählt in 12 Kategorien jeweils drei Nominierte aus und lässt dann das Publikum in einem offenen Voting die Sieger bestimmen.

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Zu den Nominierten gehören in diesem Jahr unter anderem Jan Böhmermann für Neo Magazin Royale, Manniac für sein Video zu den sozialen und psychologischen Folgen der Fukushima-Katastrophe oder aber auch die BVG mit ihrem Video "Is mir egal".

Das ist allerdings nur eine kleine Auswahl, welche die Vielfältigkeit deutlich machen soll. Eine Übersicht zu allen Nominierten gibt es hier.

Was aber macht den Webvideopreis zu so einem relevanten Event, nicht nur für Marketingverantwortliche? Markus Hündgen, Initiator und Organisator des Webvideopreises hat hierzu ein wunderbares Zitat geliefert: "Liebe Eltern, schaut euch an, was eure Kids im Internet gucken".

Natürlich geht es vornehmlich darum, dass die Branche sich gegenseitig feiert. Das ist bei solchen Galas und Preisverleihungen immer schon so gewesen. Allerdings schafft die Aufmerksamkeit um den Webvideopreis auch etwas anderes: Sie kreiert eine neue Plattform für einen Austausch, der über die Büros von Mediaagenturen und Netzwerken hinausgeht. Gerade Partner wie die Landesregierung Nordrhein-Westphalen und die Stadt Düsseldorf sorgen auch bei Kritikern für eine gewisse Legitimierung. Eltern, die bisher immer nur den Kopf geschüttelt haben, wenn ihre Kinder wieder vor Youtube sitzen, werden so abgeholt und entwickeln (hoffentlich) etwas mehr Verständnis.

Auch für die Künstler selbst ist der Webvideopreis eine durchaus ernst zu nehmende Auszeichnung, da Preise mit ähnlicher Gewichtung noch sehr rar sind. Sie haben hier die Chance, ganz neue Zuschauer für sich zu gewinnen und können sich über ihre besten Arbeiten einem breiten Publikum präsentieren, was letztendlich auch zu einer Verbesserung der eigenen Auftragslage und ihrem Status führt.

Christina Hütten, Manager Social Media Relations bei Qiagen, ist einer der "Digital Leader", eine feste Gruppe von Bloggern, die ihre Meinungen und Kommentare via LEAD digital verbreitet. Mehr zur Autorin und den weiteren Mitgliedern der "Digital Leader" lesen Sie hier auf der Übersichtsseite.

Was der Webvideopreis 2016 bewirkt

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