Nichts kann Funktionalitäten wie Mini Connected besser veranschaulichen als VR.
Nichts kann Funktionalitäten wie Mini Connected besser veranschaulichen als VR. © Foto:Screenshot

Virtual Reality | | von Irmela Schwab

Warum Mini auf Erlebnisse über VR-Brillen setzt

Um sich von Wettbewerbern abzuheben, präsentiert sich Mini kreativ und innovativ. Den Anspruch will der Autobauer auch in seiner Kommunikationsstrategie sichtbar machen - und experimentiert daher mit einer Reihe mobiler Formate. Die Zwischenbilanz zog Lee Nadler, Marketing Communications und Launch Manager bei Mini USA auf der IAB Mobile Marketplace in New York

Buchstäblich am besten fährt Mini dabei mit virtueller Realität. Mit seinen bisherigen beiden jeweils sechsminütigen VR-Filmen - einem Thriller und einem Mystery-Film - erzählte der Hersteller insgesamt 4,2 Millionen Views. Für Nadler lautete das Geheimrezept: Guter Content. Darunter versteht er Inhalte, die den User auf eine Reise mitnehmen und dabei Dinge zeigen, die auf das Markenimage einzahlen.

Darin hebt sich Mini von anderen Unternehmen ab: Während die meisten VR bisher dazu nutzen, um Produktpräsentationen durchzuführen, legt Mini den Fokus auf Storytelling und Inhalte. Das entspricht dem Selbstverständnis des Spaßautos: der Markenführung: Der erste Mini wurde dafür entworfen, den Besitzern über innovative Features einen Mehrwert zu geben. 

Über VR sollten Autofahrer, die noch nie zuvor Mini gefahren sind, mit diesen Funktionalitäten bekannt gemacht werden, wie unter anderem auch das In-Car-Infotainment-System. 

Um für die nötige Reichweite zu sorgen, spannte Mini in den USA die “New York Times” vor den Karren. In der Sonntagsausgabe der Zeitung waren Google Cardboards beigelegt, ein Karton, der zusammengefaltet als VR-Brille gemeinsam mit dem eigenen Smartphone dient. Weitere Kooperationen mit Fast Company und Youtube ließen die Awareness der Filme weiter steigen.

Das große Plus - so erzählte Nadler - ist bei VR, dass Konsumenten wirklich ihren Fokus auf das Gesehene richten. Während sie beim Fernsehgucken oft in Handy oder Tablet starrten, seien sie beim Gucken durch die Linsen völlig vom Geschehnis absorbiert. 

Warum Mini auf Erlebnisse über VR-Brillen setzt

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