Von Personalisierung bis VR: Wie sich Trends finden lassen
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Interview | | von Irmela Schwab

Von Personalisierung bis VR: Wie sich Trends finden lassen

"Die Tage, in denen man nur am Schreibtisch sitzt und Tabellen und Powerpoint-Folien erstellt, sind vorbei", meint Jewell Strong-Sparks, Global Head of Innovation, Scouting & Inclusion bei Metro in Düsseldorf. Wie sie sich inspirieren lässt und welche Tool sie Marketing Managern empfiehlt, erzählt sie im LEAD digital-Interview. 

Frau Strong-Sparks, was heute noch in ist, ist morgen schon out. Wie können Unternehmen in einer Zeit konstanten Wandels auf einen langlebigen Trend setzen?

Um genau zu sehen, was im Markt vor sich geht, empfehle ich Trendanalysen und unterschiedliche Nachrichtenquellen zu lesen sowie mit Unternehmern zu sprechen. Die Tage, in denen man nur am Schreibtisch sitzt und Tabellen und Powerpoint-Folien erstellt, sind vorbei. Es ist wichtig, unterwegs zu sein, Konferenzen und Networkings zu besuchen und sich mit Konsumenten zu unterhalten. Erst wenn man sein gesamtes Aktionsfeld betrachtet hat, kann man eigene Unternehmensziele mit realistischen Meilensteinen verbinden, die mit der Marktdynamik übereinstimmen. Sich dabei an Trends aus den USA zu orientieren, ist ratsam, weil sich dadurch erfolgreiche Modelle sowie Wandlungsprozesse beobachten und studieren lassen, die Arbeitskultur, Ressourcen und Fähigkeiten beeinflussen.

Was sind die wichtigsten Trends für die Platzhirsche aus dem Handel?

Für Händler ist es wichtig, sich digitaler aufzustellen. Konsumenten haben weniger Zeit denn je und wollen Produkte schneller und unkomplizierter bekommen. Sie sind weniger bereit, Kompromisse zu schließen. Händler müssen diese Trends mitverfolgen und für Erlebnisse sorgen, die den Konsumenten helfen, ihre knappe Zeit zu sparen. Warum? Es gibt Unternehmen wie Amazon, die sich mit den Konsumenten in einer stärker personalisierten Weise austauschen. Das geht nur, indem man das Einkaufsverhalten seiner Kunden versteht und über diese Erkenntnis Mehrwert für sie schafft.

Augmented-Reality, Virtual-Reality und das Internet of Things sind die großen Zukunftstrends. Wie wichtig ist es für Unternehmen, diese Technologien unbedingt zu verankern?

Unternehmen müssen nicht jede neue Technologie aufgreifen. Entscheidend ist, was der Konsument will: Ihn gilt es zu fragen, welche Technologie sein persönliches Einkaufserlebnis verbessern würde. Für mich funktioniert das Internet of Things am besten, weil es sich harmonisch in den Alltag einfügt. Die meisten Einkäufe im Haushalt werden von Frauen erledigt – aber ich glaube nicht, dass sie dabei mit Riesenbrillen im Gesicht herumlaufen möchten. Für eine solche Integration von digitaler Information in die physische Umgebung sollte man sich nur aktiv via Opt-in entscheiden. Dann ist es ein Mehrwert für diejenigen, die ihre Einkäufe in Echtzeit zu einem Erlebnis machen möchten.

Welche Tools nutzen Sie gerne, um den Kundengeschmack zu analysieren und den Kunden zum Mitmachen zu bewegen?

Drei Tools finde ich ideal dafür: Mit SumoMe lassen sich Website-Leads erzielen und pflegen, Traffic und Brand-Awareness steigern. Kissmetrics hilft, Website-Konversionen zu erzielen und bietet Tracking-Analytics und personalisierte Erlebnisse. Cross Engage ist eine SaaS-Open-Marketing-Platform, die CRM-Daten mit Cross-Channel-Kampagnen-Management kombiniert.

Das vollständige Interview lesen Sie in LEAD digital 01/2017.

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