Von Google bis Yandex: Für jede Suchmaschine die richtige Strategie
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International SEO | | von Annette Mattgey

Von Google bis Yandex: Für jede Suchmaschine die richtige Strategie

Während Google in Deutschland mit über 90 Prozent Marktanteil quasi als Synonym für Suchmaschinen im Allgemeinen verwendet wird, gibt es auch Märkte in denen andere lokale Player den Markt anführen. Zu den zwei bekanntesten Beispielen zählen Russland und China, zwei gigantische Märkte mit riesigem Potenzial. Wer hier reüssieren will, muss wissen, wie die heimischen Suchmaschinen ticken. Das sind Yandex in Russland und Baidu in China. 

Dass jede Suchmaschine ihren eigenen Algorithmus hat, um die organischen Rankings zu bestimmen, und die Algorithmen unterschiedliche Ranking-Faktoren und -Gewichtungen haben, gehört zu einer der Herausforderungen, wenn man internationales SEO betreibt. Aus diesem Anlass hat die Performance-Agentur Explido iProspect, ein Tochterunternehmen des internationalen Dentsu-Aegis-Netzwerks, eine Übersicht über die wichtigsten Ranking-Faktoren und -Unterschiede der weltweit größten Suchmaschinen erstellt.

Hier drei Beispiele, wo sich Baidu, Bing Yahoo, Google und Yandex unterscheiden:

Bei Baidu haben Meta-Keywords noch eine Bedeutung

Während bei Google der Meta-Keywords Tag schon lange keinerlei SEO-Bedeutung mehr hat, ist dieser Ranking-Faktor bei Baidu immer noch Bestandteil des Algorithmus. Doch auch bei Baidu gilt, kein Keyword-Stuffing zu betreiben und lediglich 3 bis 5 individuelle Keywords pro Seite einzufügen.

HTTPS bringt keinen SEO-Vorteil für Yandex

Google hat sich inzwischen ziemlich deutlich dafür ausgesprochen, die gesamte Website auf HTTPS umzustellen und schreibt diesem Faktor ebenfalls eine SEO-Gewichtung zu. Bei Yandex spielt HTTPS aus SEO-Sicht keine Rolle. In Russland ist es weiterhin üblich, HTTPS lediglich z.B. für geschützte Login Bereiche zu verwenden.

Bing erkennt keinen hreflang-Tag

Möchte man bei multilingualen Websites die unterschiedlichen Länder- oder Sprachversionen auszeichnen, ist inzwischen für Google der hreflang-Tag ein Standardvorgehen. Mit diesem Tag kann u.a. im Header einer Seite angegeben werden, dass diese Seite die englische UK-Version ist und es für diese Seite ebenfalls eine englische US-Variante gibt. Somit kann Google die jeweiligen Inhalte besser in den richtigen Ländern ausspielen und wertet die Inhalte nicht als Duplicate Content. Bing jedoch erkennt dieses Format nicht an, stattdessen empfiehlt es sich bei Bing den Meta Language-Tag einzusetzen.

Die komplette Übersicht mit allen Besonderheiten findet sich hier zum Download.

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