Wie sind die Anbieter hinsichtlich Hardware und Services für das Smarthome aufgestellt?
Wie sind die Anbieter hinsichtlich Hardware und Services für das Smarthome aufgestellt? © Foto: iq! Managementberatung

Smart Home | | von Leif Pellikan

Verteilungskampf um die Schalter im vernetzten Haus

Die nächsten zwei Jahre entscheidet es sich, wer beim Smart Home vorne dabei ist. Die IQ Managementberatung untersuchte, welche Marken schon jetzt gut aufgestellt sind. Elektronik-Konzerne und Heizungsbauer dürften auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht bald umsteuern. 

"Unternehmen haben noch ein oder maximal zwei Jahre Zeit, um sich zu positionieren", sagt Rainer Wiedmann, Geschäftsführer von IQ. Die Münchner Managementberatung, die sich auf Themen rund ums Internet of Things (IoT) spezialisiert hat, analysierte und bewertete die wesentlichen Anbieter in mehreren Branchen. Im Bereich Haustechnik zeigen sich in der Ergebnismatrix neue oder branchenfremde Firmen teilweise sehr gut aufgestellt, etablierte Marken hinken hinterher.

Die Analyse von IQ umfasst eine Bewertung der jeweiligen Angebotsstruktur. Darin enthalten sind beispielsweise die Produkte, Services und die Offenheit gegenüber Drittanbietern. Dem stellt IQ die soziale Infrastruktur gegenüber. Dazu zählen die Webpräsenz, die Relevanz der Marken und Produkte in sozialen Medien sowie die Online-Vernetzung der Produkte über Apps.

Top-Performer und nahe an der vollen Punktzahl ist Googles Smart-Home-Firma Nest, in die der Konzern in Summe vier Milliarden Dollar investiert hatte. Aber auch die Telekom erreicht mit den Produkten aus der Qivicon-Familie gute Werte. Elektroriesen wie Samsung und LG hätten zwar eine IoT-Infrastruktur, aber kaum digitale Services, sagt Wiedmann. Andere etablierte Firmen, die eine sehr starke Marke hätten, liegen laut Wiedmann erschreckend weit zurück. Das gelte etwa für Heizungsbauer wie Vaillant und Stiebel Eltron. Hier fehlen vernetzte Produkte und IoT-Infrastruktur. Einzelne Apps, die etwa nur eine Heizung regeln, setzen sich langfristig nicht durch. "Kein Konsument will Dutzende Apps für Haustechnik auf seinem Smartphone", sagt Wiedmann.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 14/2015 des Kontakter. Noch kein Abo? Dann gleich hier bestellen ...

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