Bewegtbild | | von Annette Mattgey

Twitter experimentiert mit Promoted Videos

Der Kurznachrichtendienst Twitter weitet sein Werbeangebot aus und startet die Beta-Phase für Promoted Videos. "Damit machen wir es Werbungtreibenden leicht, Videos auf Twitter hochzuladen und zu verbreiten", schreibt das Unternehmen in seinem Firmenblog. Außerdem lasse sich die Reichweite und Effizienz gut ermitteln.

Promoted Videos beruhen auf dem Twitter Amplify-Programm. Jetzt wird es auch für kleine und mittlere Unternehmen einfacher, Video Content zu erstellen und zu teilen. Bislang haben vor allem große Marken wie Warner Music, Fox, BBC und ITV das Amplify-Programm verwendet und damit Kurzvideos verbreitet.  

Abgerechnet werde über ein neuartiges Cost per View-Modell. Erst wenn der User sich tatsächlich den Clip anschaut, ist die Zahlung fällig. Twitter unterstützt die Werbungtreibenden zudem mit Analysedaten zur Zahl vollständig angeschauter Videos und zum Verhältnis von organischer und bezahlter Reichweite.

Beim Thema Reichweite musste Twitter zähneknirschend eingestehen, dass die angegebenen Zahlen nicht identisch sind mit der Zahl natürlicher Personen, die auch die Werbeeinblendungenn bei Twitter sehen. Denn zum einen sind 8,5 Prozent des Traffics von Bots ausgelöst, zum anderen verwenden immer mehr Mobile-User andere Apps, um ihre Social Media-Konten zu verwalten.

Twitter experimentiert mit Promoted Videos

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