Claudia Nemat ist die Schirmherrin von "Fashion Fusion".
Claudia Nemat ist die Schirmherrin von "Fashion Fusion". © Foto:Deutsche Telekom

Nachwuchs-Wettbewerb | | von Annette Mattgey

Telekom sucht Smart-Fashion-Ideen

Unter dem Label "Fashion Fusion" hält die Deutsche Telekom Ausschau nach innovativen Konzepten für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukten. Mit dabei sind auch Intel, "Wired", Adidas und #Fashiontech. Im Rahmen des internationalen Ideenwettbewerbs "Fashion Fusion Challenge" erhalten junge Talente aus Europa die einmalige Chance, mit Hilfe von Experten aus Industrie, Fashion-Branche und Startup-Szene ihre visionären Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukte zu verwirklichen und marktfähig zu machen.

Der weltweit agierende Technologieanbieter Intel sowie das Innovations-Magazin "Wired Germany" unterstützen "Fashion Fusion" mit Knowhow, Materialien und tatkräftigem Einsatz. Durch die Teilnahme von Dirk Schönberger in der Jury von Fashion Fusion bringt die globale Sportmarke Adidas Fashion-Expertise in das Projekt ein. Als internationaler Experte und Innovationsführer der Modebranche bietet Premium mit #Fashiontech darüber hinaus den professionellen Rahmen für die Präsentation von Fashion Fusion.

Schirmherrin von "Fashion Fusion" ist Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und verantwortlich für den Geschäftsbereich Europa und Technik. Für sie ist die Initiative Bestandteil der langfristigen Innovationsstrategie: "Starke Partnerschaften sind für die Deutsche Telekom sehr wichtig. Das nächste große Thema in der Mode sind Accessoires und Kleidung, die smart und vernetzt sind. Was heute noch visionäre Konzepte sind, wird schon morgen in den Kleiderschränken der Menschen hängen. Es ist uns daher sehr wichtig, Entwicklungspartner für innovative und vernetzte Produkte und Services zu sein."

Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb läuft ab sofort. Bis 1. August 2016 können Studenten, Berufseinsteiger und Startups aus den Bereichen Mode, Design und Technologie ihre Konzepte in drei Kategorien einreichen: Connected Devices & Accessories, Digitally Enhanced Fashion und Smart Services. In der Jury vertreten sind Anita Tillmann (Premium Exhibition), Dirk Schönberger (Adidas), Christin Eisenschmid (Intel DE), Gesche Joost (Botschafterin des digitalen Wandels) und Nikolaus Röttger (Chefredakteur "Wired Germany").

Prämiert werden relevante, funktionale, nachhaltige sowie vor allem intelligente Mode-Konzepte. "Das können intelligente Uhren sein, Handtaschen mit solarbetriebener Ladefunktion. Sportkleidung, die durch Material- oder Produktrecycling smart und nachhaltig ist oder Jacken, die im Winter auf eine bessere Wärmedämmung umschalten. "Fashion Fusion" fördert visionäre Ideen und Konzepte, die langfristig das Potenzial haben, sich auf dem Markt zu etablieren," erklärt Smart Fashion-Produzentin Lisa Lang, die als Kuratorin das Wettbewerbskonzept mit auf die Beine gestellt hat und begleitet.

Herzstück der Challenge ist das "Fashion Fusion Lab": ein dreimonatiger Workshop, bei dem bis zu zehn ausgewählte Teams an der Weiterentwicklung ihrer modischen Must-Haves arbeiten. Gemeinsam mit Experten aus der Industrie und Spezialisten aus den Bereichen innovative Mode und Technologie produzieren sie von Mitte September bis Mitte Dezember qualitativ hochwertige Prototypen ihrer Konzepte. Die Teilnehmer können im Lab auf wichtiges Expertenwissen zurückgreifen und bekommen eine Unterkunft sowie alle notwendigen Arbeitsmaterialien gestellt, um ihre Ideen zum Leben zu erwecken. Unterstützt wird das Lab als offene Innovationsplattform vom Telekom-Inkubator Hubraum.

Krönender Abschluss der ersten "Fashion Fusion Challenge" ist die Präsentation der Prototypen auf der #Fashiontech im Rahmen der Berlin Fashion Week im Januar 2017. Das beste Team erhält darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und die Chance, seine Kreation gemeinsam mit der Deutschen Telekom und ihren Partnern bis zur Marktreife weiter zu entwickeln.

Für das Projekt ist eine Laufzeit auch in den kommenden Jahren geplant. Das "Fashion Fusion Lab" könnte dann in einer anderen europäischen Metropole seine Werkstätten, Coworking Spaces und Workshop-Räume öffnen.

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