Fankultur | | von Franziska Mozart

Taylor Swift: Selfie löst die Autogrammkarte ab

Die mehrfache Grammy-Gewinnerin Taylor Swift kann auf Autogrammkarten mittlerweile verzichten. "Ich wurde nicht mehr nach einem Autogramm gefragt, seit das iPhone mit seiner Frontkamera erfunden wurde", schrieb die US-Musikerin in einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal". "Das einzige Andenken, das Kinder heutzutage wollen, ist ein Selfie."

Das digitale Selbstbildnis sei Teil einer neuen Währung, mit der die Popularität von Künstlern gemessen werde - ähnlich wie die Frage, wie viele Anhänger ein Musiker auf sozialen Netzwerken wie Instagram habe. "In der Zukunft bekommen Künstler einen Plattenvertrag, weil sie Fans haben - nicht andersrum", glaubt Swift. Das wäre eine gute Ausgangslage für die 24-Jährige, die bei Facebook über 66 Millionen und bei Twitter mehr als 41 Millionen Fans hat.

Swift bezeichnet sich selbst als eine große Optimistin der Musikbranche, die an den Wert der Kunst glaube. Die Fans kaufen noch immer Alben schreibt sie, allerdings weniger als früher. Die Herausforderung sei dadurch größer, auch was die Live-Shows angehe. Denn sie sei sich sicher, dass viele ihrer Fans die Shows bereits vorab online gesehen haben. Daher gebe sie sich besonders viel Mühe, einen einzigartigen Abend zu schaffen und lade dazu jedes Mal besondere Special Guests ein. (fm/dpa)

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