Studie | | von Franziska Mozart

So mobil sind die Weihnachtseinkäufe

Auch wenn dem Mobile-Commerce eine wachsende Bedeutung zugeschrieben wird – die Geschenke unter den Weihnachtsbäumen in werden über andere Kanäle dorthin kommen. Knapp neun Prozent der Käufe in der Weihnachtszeit liefen über mobile Endgeräte. Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner Startup Run a Shop, das vom 1. November bis zum 15. Dezember insgesamt 150.000 Internetkäufe in sieben Ländern auf drei Kontinenten analysiert hat. Deutschland liegt demnach unter dem internationalen Durchschnitt von 12 Prozent.

Besonders groß ist der Anteil der mobilen Käufe in Großbritannien. Hier werden fast 15 Prozent der Online-Käufe über ein mobiles Endgerät ausgeführt. Australien liegt mit 12,2 Prozent dahinter und wird von Kanada (13,3 Prozent) und USA (12,7 Prozent) gefolgt.

An der Spitze liegt Deutschland allerdings beim durchschnittlichen Warenkorbwert von mobilen Bestellungen. Die Deutschen geben mit 24,85 Euro am meisten aus. In Spanien sind es 24,70 Euro, in Australien 22,13 Euro, in den USA 22,01 Euro und in Kanada 19,74 Euro. Die Briten shoppen zwar am häufigsten mobil, geben aber pro Einkauf am wenigsten auf. Mit 13,26 Euro sind sie in der Auswertung von Run a Shop an letzter Stelle. Die Unterschiede zwischen den Warenkorbwerten bei Einkäufen über Desktop-Rechner sowie Notebooks und mobilen Endgeräten liegen durchschnittlich nur bei 24 Cent.

Die meisten Käufe über mobile Endgeräte erfolgen am Wochenende und abends. In Deutschland, Frankreich, Großbritannien Kanada und den USA trägt der Sonntag durchschnittlich 18,4 Prozent zum Wochenumsatz bei. In Australien und Spanien entfallen 17,6 Prozent auf den Samstag. Gleich ist in allen die Uhrzeit: Mit einem Anteil von im Schnitt 19,8 Prozent am Tagesumsatz ist die Zeit zwischen 20 und 21 Uhr international am umsatzstärksten.

So mobil sind die Weihnachtseinkäufe

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