Frank-Peter Lortz fordert, dass sich die Vermarkter vor allem auf die mobilen Märkte konzentrieren sollen.
Frank-Peter Lortz fordert, dass sich die Vermarkter vor allem auf die mobilen Märkte konzentrieren sollen. © Foto:Vivaki

Zenith Optimedia | | von Anja Janotta

So entwickelt sich der Markt für Smartphones und Tablets

Die Welt telefoniert mobil: Laut dem aktuellen "New Media Forecast" von Zenith Optimedia haben bis zum Jahr 2018 etwa 66,5 Prozent der Menschen aus fortgeschrittenen digitalen Märkten ein Smartphone. Die Kurve geht stetig nach oben: In den 47 führenden Ländern ist demnach die Marktdurchdringung von Smartphones auf 49,5 Prozent im Jahr 2014 angestiegen und wird in diesem Jahr 55,7 Prozent erreichen.
 
Die vierte Ausgabe des jährlichen Berichts bestätigt, dass der Smartphone-Markt vor allem in Westeuropa und im asiatisch-pazifischen Raum boomt. Von den 47 analysierten Märkten verfügt Singapur über die höchste Marktdurchdringung von Smartphones, nämlich 89,0 Prozent zum Ende 2014. Bis 2018 soll sie auf 97,0 Prozent klettern, da die Regierung ihren Plan für einen universellen WLAN-Zugang vorantreibt.

Spanien und Irland folgen dicht dahinter mit 86,7 Prozent, beziehungsweise 83,0 Prozent Marktdurchdringung im Jahr 2014. Die anderen Top-Ten-Märkte sind Südkorea, Norwegen, Japan, Österreich, Schweden, die Niederlande und Hongkong. Die Schweiz, Australien und Dänemark werden laut des Berichts den Prognosen zufolge bis 2018 zu den Top Ten zählen.
 
Nicht nur Smartphones, auch Tablets werden immer beliebter In den untersuchten 47 Ländern stieg die Marktdurchdringung von 5,3 Prozent im Jahr 2012 auf 14,8 Prozent im Jahr 2014. 2018 soll sie 19,8 Prozent erreichen. In Hongkong ist die Nutzungsdichte am größten - mit prognostizierten 77 Prozent im Jahr 2015. Bis 2018 sollen es 91 Prozent sein.

Allerdings wächst dem gegenüber die Zahl der Internetnutzer nicht mehr so rasant wie vormals. In den 47 führenden Märkten sei davon auszugehen, so Zenith Optimedia, dass es bis Ende 2015 1,9 Milliarden Internetnutzer geben wird. Das entspräche rund 60 Prozent aller Internetnutzer weltweit und einen Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum Ende des Vorjahres. Bis 2018 soll die Wachstumsrate nun auf 2,5 Prozent fallen - dann sind 2,0 Milliarden Nutzer weltweit online.
 
"Die rasche Verbreitung der mobilen Technologie sorgt bei Medienkonsum und werblicher Kommunikation weltweit für einen Wandel", so Frank-Peter Lortz, CEO Zenith-Optimedia-Gruppe Deutschland. Er fordert angesichts der mobilen Revolution: "Vermarkter brauchen einen Ansatz, bei dem das Mobilgerät an erster Stelle steht, um mit diesen Menschen effektiv zu kommunizieren."
 

So entwickelt sich der Markt für Smartphones und Tablets

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