Canaccord Genuity | | von Lisa Geiger

Smartphones: Apple macht die meiste Kohle

Das iPhone liegt zwar in Sachen Verkaufszahlen hinter der Android-Konkurrenz, trotzdem sackt Apple stolze 94 Prozent der Gewinne des Smartphone-Marktes ein. Das berichtet "Heise.de" und bezieht sich dabei auf eine Studie der kanadischen Finanzfirma Canaccord Genuity. Das bedeutet der US-Konzern steigert sich um zwei Prozent (im Vergleich zum Juli 2015).

Laut Canaccord-Genuity-Analyst Michael Walkley sicherte sich Apple bereits in vier aufeinanderfolgenden Quartalen mindestens 90 Prozent der Profite im Smartphone-Sektor. Erstaunlich deshalb, weil im dritten Quartal nur 14,5 Prozent aller verkauften Smartphones weltweit iPhones waren. Zum Vergleich: Apples größter Konkurrent Samsung kam auf 11 Prozent der Profite im Gesamtmarkt. Der Gesamtwert übersteigt 100 Prozent, da die anderen Hersteller Verluste schrieben.

Apples Betriebssergebnis für seine Smartphones lag laut Studie im dritten Quartal bei 17,78 Milliarden US-Dollar. Samsung kam auf 2,08 Milliarden, dabei ist der südkoreanische Konzern nach wie vor der weltgrößte Smartphone-Anbieter. Dahinter sind chinesische Hersteller auf Aufholjagd. 

Im vergangenen Quartal machten Smartphones fast drei Viertel der insgesamt knapp 478 Millionen Mobiltelefone aus, wie aus Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner hervorgeht. "In den nächsten vier bis fünf Jahren werden alle Mobiltelefone Smartphones sein", sagte Gartner-Analyst Anshul Gupta der Deutschen Presse-Agentur(mit Material der dpa)

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