Teradata | | von Irmela Schwab

Sechs Tipps: So stellen Sie Ihre Big Data-Strategie auf die Beine

Kunden-Daten auszuwerten gehört heute in jedem Unternehmen auf die Agenda. Allerdings haben viele noch nicht den Weg gefunden, wie sie die Data-Analyse in ihre Gesamtstrategie integrieren können. Dirk Radetzki, Managing Director Deutschland, Marketing Applications bei Teradata, hat dazu sechs Tipps zusammengestellt. 

1. Stellen Sie Daten in den Mittelpunkt Ihrer Strategie

Kunden kontrollieren heute die Kommunikation. Daher ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, die eine Interaktion zwischen dem Kunden und dem Unternehmen ermöglicht. Basierend auf den bestehenden Daten ist es sinnvoll zu wissen, welche Informationen über den Kunden, den Markt und die Konkurrenz vorliegen und welche noch benötigt werden. Relevant sind in diesem Zusammenhang insbesondere der Kunden-Lebenszyklus und die Präferenzen der Kunden auch hinsichtlich der Kanäle, über die Kontakt zum Unternehmen aufgenommen wird.

2. Reorganisieren Sie Ihre Marketingabteilung

Um außerhalb des Unternehmens einheitlich wahrgenommen zu werden, müssen auch interne Prozesse übereingebracht werden. Zudem sollte eine übergreifende, datenbasierte Kommunikations- und Durchführungsstrategie eingeführt werden. Alle Marketingabteilungen müssen dafür am gleichen Strang ziehen, die Prozesse und Workflows sollten durchdacht geplant und aufeinander abgestimmt sein. Stets brauchen alle Beteiligten volle Einsicht in und Kontrolle über das Budget und die Ausgaben, sodass die einzelnen Kampagnen auf ihre Wirtschaftlichkeit hin analysiert und ggf. effektiver und effizienter gestaltet werden können.

3. Schärfen Sie Ihr analytisches Profil um Vorhersagen treffen zu können

Das Marketing verursacht einen beträchtlichen Anteil an Kosten im Unternehmen und ist zugleich auch treibende Kraft für den Unternehmenserfolg. Vor diesem Hintergrund müssen Marketingverantwortliche die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen zielgerichtet in die richtigen Maßnahmen investieren und sich für ihre Entscheidungen vor der Geschäftsführung verantworten. Lassen Sie Ihre Entscheidungen daher auf Fakten basieren und nicht auf Einschätzungen. Business Intelligence Tools oder Lösungen zum Data Mining sind zur Auswertung der Datenmengen essentiell. 

4. Daten sind sexy – fördern Sie neue Denkweisen

Das Thema Daten und Datenverfügbarkeit ist nicht nur ein wichtiges Thema für Unternehmen, sondern auch für den Verbraucher und die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit. Gerade deshalb ist es wichtig auf Transparenz zu setzen und zu zeigen, welche Vorteile die Datennutzung mit sich bringt. Daher sollten Sie klar und verständlich aufzeigen, wie Sie die Daten verwenden wollen, und welche Vorteile, z.B. in der Kommunikation, dadurch entstehen – diese Transparenz gilt sowohl für interne Interessensgruppen als auch für Kunden und Interessenten.

5. Schließen Sie eine strategische Partnerschaft mit der IT

Das Marketing befindet sich im Spannungsfeld von kostengünstigem Gießkannenprinzip und vergleichsweise kostenintensiver individueller Ansprache des Einzelnen. Um die Brücke zwischen beidem zu schlagen, müssen Marketer auf den Einsatz von neuen Technologien setzen, die hochgradig auf die Bedürfnisse von Marketingabteilungen zugeschnitten sind. Im Vordergrund steht dabei das Auflösen von Datensilos, sodass alle Daten in einem integrierten Marketingsystem zur Verfügung stehen und übergreifend genutzt werden können. 

6. Und zu guter Letzt: Schlagen Sie die Brücke zwischen Analyse und Handlung

Wichtigste Aufgabe ist es, die durch die Datensammlung und Analyse gewonnen Informationen letztlich auch in Handlungen zu überführen. Eine fortlaufende Überprüfung der Aktivitäten auf die Bedürfnisse der Kunden sowie das Zurückführen neuer Erkenntnisse in das Marketingsystem sind dabei unerlässlich. 

Sechs Tipps: So stellen Sie Ihre Big Data-Strategie auf die Beine

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