The Radicati Group | | von Annette Mattgey

Private Mails sterben aus

Während die Zahl geschäftlicher E-Mails weiter zunimmt und sich derzeit weltweit auf 89 Milliarden beläuft, sinkt die private Nutzung. Die Mail-Flut im Büro wird von einigen Unternehmen durchaus als Problem erkannt. Nicht nur VW und die Telekom, sondern auch Daimler hat dazu drastische Maßnahmen ergriffen. Der Konzern löscht künftig die während des Urlaubs eingehenden Mails

Am weiteren Anschwellen der Business-Mails werden diese Maßnahmen indes wenig ändern. Laut dem Technologie-Marktforschungsunternehmen The Radicati Group wird die Zahl der täglich von Unternehmen verschickten Mails bis 2016 auf rund 144 Milliarden steigen. Die Zahl der Mail-User wird sich auf 2,7 Milliarden erhöhen, die Einnahmen steigen von derzeit acht auf zwölf Milliarden Dollar.

Dagegen ist die Zahl der privat verschickten Mails rückläufig. Werden derzeit noch fast 56 Milliarden pro Tag verschickt, sollen es 2016 nur noch 48 Milliarden sein. Verantwortlich für den Rückgang der Privat-Mails dürften unter anderem die zunehmende Nutzung von sozialen Netzwerken und Instant Messengern sein.

Zahl der täglich verschickten E-Mails in Milliarden:

 

Quelle: Statista.

Private Mails sterben aus

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