Rebranding | | von Annette Mattgey

Plakat-Premiere für Foursquare

In den Großstädten der USA geht Foursquare mit einer Plakatkampagne in die Offensive. Da sich der Dienst als Wegweiser nicht nur im Digitalen versteht, lag für ihn dieses Medium nahe. In Chicago und New York sind die Motive unter anderem an Bushaltestellen und U-Bahnstationen zu sehen. Es ist die erste Werbekampagne, die der Ortungsdienst überhaupt lanciert. Sie ist das Werk des frisch an Bord gekommenen Vice President für Marketing, Kinjil Mathur.

Er will die Installationszahlen der App nach oben treiben und den Nichtnutzern beibringen, dass Foursquare eine personalisierte, lokale Such-App ist und somit mehr als bloß die "Check-in-Firma". Erst kürzlich überholte Foursquare seine App und beseitigte die Check-ins - das bisherige Markenzeichen. So sollen die Reichweite und die Nutzerzahlen wieder steigen.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die Foursquare bitet, symbolisieren jeweils zwei Gegensatzpaare auf den Plakaten, etwa ein Hipster und ein Banker, ein Fußball-Fan und eine Fashion-Begeisterte. COO Jeff Glueck verbindet damit den Apell, dass bei Foursquare für jeden etwas dabei ist. "Die Technik heute gibt jedem dieselben Empfehlungen", so Glueck weiter. "Technik sollte ähnlich wie ein Freund in der Lage sein, einen besser zu kennenzulernen und die Vorlieben zu wissen".

Auch online wird die Kampagne zu sehen sein, etwa bei Facebook, Twitter und als Pre-Roll-Ad. Die Kreativagentur Judd Branding und die Mediaagentur OMD arbeiten auf dem Etat.

Plakat-Premiere für Foursquare

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