Christina Hütten | | von Christina Hütten

Periscope: Was während des Livestreams wichtig ist

Periscope, der neue Live Streaming Dienst aus dem Hause Twitter, bietet Unternehmen neue Wege, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu präsentieren. Per App (Android und iPhone) kann jeder User das aktuelle Geschehen um ihn herum streamen und es so mit der Welt teilen. Jeder kann zuschauen, kommentieren (sofern der Stream nicht zu voll ist) und liken. Ähnlich wie bei Twitter können Nutzer bei Periscope ebenfalls Usern folgen und erhalten Benachrichtigungen über neue Broadcasts und geteilte Inhalte. Welche rechtlichen Fallstricke in dem Feld lauern, beleuchtet Social-Media-Bloggerin und Juristin Nina Diercks in diesem Beitrag.

 

Die Möglichkeiten sind endlos. Pressekonferenzen, Events, Produktvorstellungen oder auch einfach nur eine Tour durch das Büro. Mit Periscope ist das alles kein Problem. Dank der Chatfunktion können Nutzer während der Übertragung Fragen stellen. So kann direkt Feedback von Kunden eingeholt werden.

Wie das genau geht, und was alles vor dem eigentlichen Stream zu beachten ist, hat LEAD-digital-Autorin Irmela Schwab schon hier erläutert. Ihre fünf Regeln für die richtige Strategie decken vor allem die Vorbereitung auf den eigenen Stream ab.

Hinzukommen muss noch die richtige Strategie während der Übertragung.

Vor dem ersten Stream sollte festgelegt werden, was genau gezeigt werden soll. Eine mehrstündige Pressekonferenz ist für die Übertragung auf Periscope eher weniger geeignet. Inhalte bei Periscope können durchaus länger dauern als nur ein paar Minuten. In diesem Fall muss dann aber auch sichergestellt sein, dass der Stream die ganze Zeit über für die Zuschauer interessant ist. Auch der Titel muss kurz, aber aussagekräftig sein, denn User bekommen beim Öffnen der App auch angezeigt, welche Streams gerade live sind. Ein interessanter Titel lockt auch Menschen in die Übertragung, die keine Verbindung zum Unternehmen haben.

Ebenso entscheidend ist die Frage nach der Moderation. Ist bei Veranstaltungen mit Ton dieser auch für die Zuschauer verständlich? Hier empfehlen sich, wenn möglich, Probeläufe mit privaten Streams. Wer führt die Zuschauer durch den Stream? Die Person, der diese Aufgabe zuteil wird, sollte definitiv selbst gut genug geschult sein, um im laufenden Stream Fragen der User beantworten zu können, ohne FAQ-Texte ablesen zu müssen. Und gerade da der Chat recht schnelllebig ist, muss auch entsprechend schnell auf die Fragen reagiert werden. Eine Weiterleitung der User ist kaum möglich. Idealerweise sollte aber nicht gerade der Pressesprecher des Unternehmens auch gleichzeitig den Periscope-Stream betreuen. Eine solche Aufgabe gehört in die Hände von jemandem, der sowohl die Zielgruppe als auch das Medium versteht. Wahrscheinlich wäre hier sogar tatsächlich der Praktikant geeignet.

Im Grunde zählt die einfache Grundregel: Je kommunikativer ein Stream, desto spannender ist er auch für die Zuschauer. Ein Stream ohne Ton, der nur wackelige Bilder übermittelt, wird kaum langfristiges Interesse wecken. Sollte es aber gelingen, die Zuschauer zu begeistern, sind auch Nachfolgeeffekte in anderen Netzwerken denkbar.

Christina Hütten ist einer der "Digital Leader", eine feste Gruppe von Bloggern, die ihre Meinungen und Kommentare via LEAD digital verbreitet. Mehr zur Autorin und den weiteren Mitgliedern der "Digital Leader" lesen Sie hier auf der Übersichtsseite.

 

 

 

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