Vitaminwater | | von Annette Mattgey

Pastor stoppt anzügliches Coca-Cola-Plakat per Twitter

Ein paar Tweets reichten aus, um den US-Konzern Coca-Cola zum Einlenken zu bewegen. Pastor Freddy Wyatt monierte ein riesiges Außenwerbe-Plakat für die Marke Vitaminwater, das gegenüber seiner Kirche hing und ein halbnacktes Model mit zweifelhafter Aussage (XXX You're up) zeigte. Wyatt, der eine christliche Gemeinde mitten in New York leitet, ließ seinem Unmut freien Lauf und twitterte mehrere Botschaften an die Twitter-Accounts von Coca-Cola und Vitaminwater. Darunter: "Die Plakatwand degradiert Frauen, und ist nicht förderlich für Männer" oder "Ist ihr Produkt so schlecht, dass Sie eine halbbekleidete Frau auf einer Plakatwand aufhängen müssen, um es zu verkaufen?" Auf seiner Internetseite kommentiert Wyatt, was es etwa für seine Tochter Lillie bedeute, diese Werbebotschaft zu sehen, nachdem sie aus dem Gottesdienst kommt. Während sie eben gehört habe, dass Gott sie liebt und wertschätzt, vermittele das Plakat, sie sei nur attraktiv, wenn sie sich sexy in Pose setze.

Vitaminwater reagierte prompt und nahm Kontakt zu dem 36-Jährigen Familienvater auf. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen hat Wyatt mittlerweile sogar mit einer Mitarbeiterin am Telefon gesprochen - was er sofort lobend wia Twitter verbreitet hat. Die Plakatwand indes, die am Broadway Plaza Hotel angebracht ist, war schon eher von der zweifelhaften Botschaft befreit worden - und blieb erstmal schwarz, bevor Coca-Cola das nächste Motiv schaltet.

Pastor stoppt anzügliches Coca-Cola-Plakat per Twitter

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