Rabatte | | von Annette Mattgey

Nur zehn Prozent schätzen Gutscheine im QR-Format

Am beliebtesten sind Gutscheine, die als Paketbeileger ankommen. 85 Prozent der Deutschen halten Rabatt-Gutscheine per Post oder Paketbeilage für nützlich. Auch Mails genießen eine hohe Akzeptanz. Mobile Schnäppchen per QR begeistern aber die wenigsten. Das ergab das so genannte Gutschein-Barometer von Affiliprint. Das crossmediale Vermarktungsnetzwerk für Gutschein-Marketing führte die Studie zusammen mit Innofact, Düsseldorf, durch und befragte mehr als 1000 Personen. Ihren Zenith überschritten haben offensichlich die Schnäppchenangebote, für die die Kunden in Vorleistung gehen müssen. Nur 46 Prozent der Konsumenten finden solche Deals gut. Fast jeder Vierte (23 Prozent) hält sie sogar für komplett überflüssig. Gutscheine als QR-Code, die mit dem Handy genutzt werden, halten im Jahr 2013 ein Drittel der Deutschen für komplett überflüssig und nur ebenfalls ein Drittel für nützlich.

 

Die Wahl des Gutscheinträgermediums ist also entscheidend in puncto Nützlichkeit und Akzeptanz von Gutscheinen. In Kombination mit dem richtigen Trägermedium genießen Gutscheine im Jahr 2013 eine hohe Popularität. Carsten Schwecke, Geschäftsführer von Affiliprint, erklärt: „Seit Coca Cola den Gutschein vor rund 125 Jahren erfunden hat, gehört er zu den Standardwerkzeugen der Marketing-Manager. Zu Recht, denn die Konsumenten lassen sich gerne durch Gutscheine zum Kauf animieren. Zudem haben sich Rabatt-Gutscheine nicht nur als Impulsgeber für den Abverkauf etabliert. Gutscheinmarketing unterstützt auch das Branding maßgeblich, denn Gutscheine kommen beim Konsumenten an und er nimmt sie bewusst wahr.“ Laut der repräsentativen Befragung erinnern sich 85 Prozent der Deutschen an Details von Gutscheinen und fast zwei Drittel (60 Prozent) heben sie sogar ganz bewusst auf.

Erfolgsfaktoren für Gutscheinmarketing

Die Responsequote hängt entscheidend von der Kombination dieser fünf Faktoren ab: Höhe des Gutscheinwerts, Gutscheinbedingungen, Gutscheingestaltung, die Markenbekanntheit des Gutschein-Absenders und die Gutscheingültigkeit. Schon bei der Gestaltung ist es wichtig, auf Übersichtlichkeit zu achten: Die Gutscheinbedingungen müssen transparent benannt werden, das Angebot muss klar kommuniziert werden und gut sichtbar auf dem Gutschein auftauchen. Der Kunde muss die Ersparnis sofort erfassen können, um die gewünschte Aktivierung auszulösen.

Als größtes Hindernis für die Einlösung wird der zu hohe Mindestbestellwert genannt. Einschränkende Bedingungen (auf bestimmte Produkte oder nur für Neukunden) schrecken ebenfalls ab.

 

90 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Gutscheinnutzung stabil ist oder sogar zunimmt. Affiliprint teilte die Teilnehmer je nach Häufigkeit und Motivation in verschiedene Typen ein. Die Mehrheit erweist sich als Gutscheinsammler und Gutscheinfreunde (60 Prozent). Über alle Branchen pendelt sich die erwartete Ersparnis bei 25 Prozent ein. Ein reduzierter Gutscheinwert führt zu reduzierten Einlösequoten. Senkt man etwa den Gutscheinwert um die Hälfte, so sinkt die Responsequote um ein Drittel. 
Übermäßig hohe Ersparnisse (mehr als 50 Prozent) werden allerdings nicht erwartet und führen auch nicht zu höheren Umwandlungsquoten.

Nur zehn Prozent schätzen Gutscheine im QR-Format

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