App-Anbieter | | von Anja Janotta

Nicht anstößig: Google kauft Bump

Visitenkarten waren gestern. Im Zeitalter der Smartphones müssen die persönlichen Daten auch effizienter auszutauschen sein. Dieser Aufgabe widmet sich nicht nur Apple mt dem neuen Betriebssystem iOS 7, das mit der neuen Funktion AirDrop die Datenkommunikation zwischen Apple-Geräten vereinfacht. Auch Google greift diese wichtige Funktion für seine Android-Smartphones auf. Der Konzern hat den App-Entwickler Bump übernommen. Mit Hilfe der App können Kontaktdaten durch Anstoßen von zwei Smartphones ausgetauscht werden. Die App werde "zunächst" wie gewohnt funktionieren, schreibt Bump-Mitgründer David Lieb in einem Blogeintrag. Das Bump-Logo hat Lieb vor Begeisterung dort sogleich in Google-Hausfarben konvertiert.  Ein Kaufpreis für die Transaktion wurde nicht genannt, aber, wie die "New York Times" meldet, zahlte Google 40 Millionen Dollar. Bislang sollen die Investoren 20 Millionen Dollar in die Entwicklung von Bump gesteckt haben.

Die Entwickler von Bump hatten ihre Technologie auch an andere App-Anbieter lizenziert, sie ist auch im Apple-Store iTunes herunterzuladen. Neben Bump betreiben die Entwickler auch die App Flock, die dem Austausch von Fotos dient. Sie soll ebenfalls weiterhin angeboten werden soll, so David Lieb.

Mit Zukäufen holt sich  hatte jüngst die Navigations-App Waze gekauft, die den Weg auch mit Hilfe von Nutzer-Informationen berechnet. Im vergangenen
Jahr schnappte sich der Internet-Konzern unter anderem die Mail-Anwendung Sparrow. dpa/aj

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