Klicktipp | | von Annette Mattgey

Native Advertising: Vielfältig wie kaum ein anderes Werbetool

Die wichtigsten Fakten rund um das Thema Native Advertising hat die Mediaagentur Mindshare in ihrem jüngsten Paper zusammengetragen. Darin stellt sie unter anderem die verschiedenen Formen der eingebetteten Werbung vor. Vielen Werbungtreibenden gilt Native Advertising als das Ei des Columbus, mit dem sich die Werbeverweigerung vieler Internet-Nutzer umgehen lässt. Tatsächlich sprechen viele Studien davon, dass Native Ads besser wahrgenommen werden als herkömmlich Display Ads. Schwierig wird es jedoch, wenn sich Adblocker auch für dieses Geschäftsfeld etablieren. Addon hat gerade einen Adblocker für Native Advertising entwickelt

Folgende Kriterien für Native Advertising sieht Mindshare als ausschlaggebend an:

• Nachahmung des redaktionellen Umfelds
• Platzierung außerhalb des üblichen Anzeigenraums
• Paid Media im Gegensatz zu Earned Media
• Kennzeichnung, dass es sich um keinen redaktionellen Inhalt handelt. 

Zu den beliebtesten Formen zählen laut einer Studie von Hexagram und Spada Blog Posts (65 Prozent), vor Artikeln (63 Prozent), Facebook (56 Prozent), Videos (52 Prozent), Tweets (46 Prozent) und Infographiken (35 Prozent).

Wenn sich Werbungtreibende für Native Advertising entscheiden, so erhoffen sie sich davon relevantere Botschaften, ein höheres Engagement des Publikums und Gesprächsstoff, der über Social Media, aber auch offline, verbreitet wird. Knapp die Hälfte sieht darin zudem ein Gegenmittel gegen die Ignoranz gegenüber Bannern.

Um Werbungtreibenden ein paar Ideen zu geben, welche Arten von Native Advertising gebräuchlich sind, erklärt Mindshare die sechs verschiedenen Kategorien, in die das International Advertising Bureau (IAB) Native Advertising einteilt. Darunter sind etwa In-feed-Units, Paid Search-Units und Recommendation Widgets. In den Bereich der In-feed-Units fallen etwa Facebook’s News Feed Ads, Twitter’s Promoted Tweets oder Yahoo!’s Stream Ads, die in der Timeline der User erscheinen, außerdem Newsfeeds und Inhalte-Streams.

Das sechsseitige, ausführliche Paper von Mindshare zum Thema Native Advertising gibt es hier kostenlos zum Download.

Native Advertising: Vielfältig wie kaum ein anderes Werbetool

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