Youtuber | | von Annette Mattgey

MrHelferSyndrom: "Keine Tasse mit meinem Gesicht"

Die Vermarktung seines Youtube-Channels ist für Alex Bangula, bekannt als MrHelferSyndrom, mindestens ebenso wichtig wie die Filme selbst. Affiliate Marketing und Produkt Placement sind für ihn lukrativer als Youtube-Werbung. In zwei Kurzvideos erzählt er, welche Tipps er für angehende Youtuber hat. Anlass für die Videos ist die Your Net - DIVSI Convention 2015, ein Jugendkongress zur Zukunft der digitalen Welt, der vom Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Netz veranstaltet wird.

Die wirtschaftliche Seite des Youtube-Channels mit dem Schwerpunkt Consumer Electronics stand von Anfang an für Bangula im Mittelpunkt. "Du kannst das nicht als Hobby betreiben", erklärt er. Wer kontinuierlich für neue Inhalte sorge, investiert viel Zeit und braucht professionelles Equipment. 

Als Einnahmen setzt der Kanal, den Bangula zusammen mit Chris Riaglo betreibt, auf drei Säulen: Preroll-Ads, das heißt klassische Youtube-Werbung, Affiliate Marketing (etwa durch Amazon Partner-Programme) und Product Placement. Von Merchandising hält er dagegen wenig: "Es wird keine Tasse mit meinem Gesicht geben." 

Beim Product Placement geht Bangula auch schon mal selbst auf Unternehmen zu. Allerdings hätten die wenigsten Unternehmen bisher verstanden, für wie wenig Geld sich Reichweite erreichen lasse. Die, mit denen MrHelferSyndrom zusammenarbeitet, "versuchen erstaunlich wenig Einfluss zu nehmen." Das macht er auch ganz deutlich: "Wir verkaufen nicht unsere Meinung, sondern Reichweite."

"Fangt vor drei Jahren an", ist sein nicht ganz ernst gemeinter Tipp an die zukünftigen Youtube-Generationen. Weitere Ratschläge finden sich im ersten Teil des Interviews. In Teil geht es dann um die Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Teil 1:

Teil 2:

MrHelferSyndrom: "Keine Tasse mit meinem Gesicht"

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