GfK | | von Annette Mattgey

Mobile Prospekt-Leser finden den Weg in den Laden

Knapp ein Drittel derjenigen, die sich via Smartphone oder Tablet einen Prospekt anschauen, geht im Laufe der Woche ins entsprechende Geschäft. Das zeigt eine Studie zur Nutzung und Wirkung mobil betrachteter Haushaltswerbung, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und das Marktforschungsinstitut Mindline Energy für Kaufda durchgeführt haben. Das Ergebnis: Mobile Prospekte (als Website oder App) sind geeignet, qualifizierte Neukontakte zu generieren und Kaufimpulse auszulösen. Die repräsentative Befragung bezieht sich auf langlebige Konsumgüter der Branchen Consumer Electronics, Mode und Baumarkt.

Mit 74 Prozent gaben nahezu drei Viertel der Befragten an, die Print-Version des bei Kaufda gelesenen Angebotsprospekts nicht zu kennen. Kaufda erzeugte hier wesentliche Neukontakte. 77 Prozent der mobilen Nutzer planten im Anschluss an die Prospektbetrachtung einen Filialbesuch. Diesen setzen 41 Prozent innerhalb von einer Woche um. 29 Prozent kauften in Folge der Broschürennutzung bei einem stationären Händler ein. Das Alter der mobilen User betrug im Mittel 34 Jahre. Michael Briem, Geschäftsführer des Instituts Mindline Energy und Leiter der Studie:„Die Belastbarkeit der Studie zeigt sich unter anderem in der großen Stichprobe. Die beachtlichen Fallzahlen bei der Nachbefragung zum Filialbesuch und dem getätigten Einkauf liefern ein Bild über die hohe Aktivität der Kaufda-Nutzer und die starke Bindung an Plattform und Apps.“ 

Christian Gaiser (Bild), CEO der Bonial International Group/Kaufda:„Das sind großartige Nachrichten für unsere Kunden: In allen drei Branchen können wir einen maßgeblichen Kaufimpuls nachweisen, der sogar deutlich über dem klassischer Aktivierungskanäle liegt. Mit diesen Zahlen bieten wir Handelsunternehmen besondere Orientierung bei der Planung ihrer Multi-Channel-Strategie und tragen der steigenden Nachfrage nach der Messbarkeit standortbezogener Werbung Rechnung.“

Die Studie „Mobile Prospektwerbung 2013“ wurde zum ersten Mal veröffentlicht und enthält Werte für die drei Branchen Baumarkt, Consumer Electronics und Mode. Die Erhebung wird künftig in regelmäßigen Abständen durchgeführt. An der InApp- und Onsite-Erhebung mit anschließender Nachbefragung nahmen zwischen März und Mai 2013 mehr als 17.800 Kaufda-Nutzer teil. Im Rahmen der Erstbefragung wurden die Mobile-User zu Nutzungsmotiven und Einkaufsintentionen befragt. Die Ergebnisse der Nutzer, die im Anschluss noch einmal befragt werden konnten, wurden anschließend auf alle Befragten hochgerechnet. Eine Woche später wurden sie gebeten, Auskunft über ihr tatsächliches Einkaufsverhalten zu geben.

Die getroffenen Aussagen beziehen sich auf die Mobilnutzer des Kaufda-Netzwerks. Daraus können Tendenzaussagen über deutsche Smartphone-Nutzer getroffen werden.

 

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