Mobile World Congress | | von Annette Mattgey

Mobile für Dummies: Das sind die wichtigsten Fachbegriffe

In Barcelona dreht sich gerade wieder alles um die neuesten Smartphones, den Ausbau der Netze und die "next big things". Wer mitreden möchte, sollte wissen, was gerade in aller Munde ist. Eine kleine Vokabelhilfe ...

# Wearables: So wird die neue Kategorie kleiner Geräte genannt, die - nach wörtlicher Übersetzung - "tragbar" sind. Das trifft im Prinzip zwar auch auf Handys und Smartphones zu, aber bei den Wearables geht es um Computertechnik, die direkt am Körper getragen wird. Das sind etwa Computeruhren, Fitness-Armbänder oder in Zukunft eventuell auch Anziehsachen mit Chips und Internet-Anbindung. Bislang liegt Samsung bei den Smartwatches vorne, jetzt wartet die Branceh gespannt auf den Launch der Apple Watch, der noch im Frühjahr stattfindet.

# 5G: In Zeiten des explosiv steigenden Datenumschlags in den Netzen solle die Netzwerk-Technik der nächsten Generation die Lösung bringen. Das sieht auch Telekom-Fachfrau Claudia Nemat so. Wie das im Detail aussehen soll - daran wird noch gearbeitet. Aber klar ist schon mal, dass die Netze extrem flexibel gestaltet und auch Ausschläge beim Datenvolumen verdauen sollen. Zudem sollen sie Daten von einem Auto oder anderen vernetzten Geräten von Internet-Surfen eines Menschen unterscheiden können.

# NFC: Die Abkürzung steht für die Funktechnik "Near Field Communication". Sie wurde bereits 2002 entwickelt. Beim Einsatz von NFC in der Praxis wird ein Chip an ein Lesegerät gehalten. NFC-Chips finden sich unter anderem in Bank- oder Zutrittskarten sowie in diversen Smartphones, etwa auch in den neuen von Samsung vorgestellten Modellen Galaxy S 6 und Galaxy S 6 Edge. Die Energie für die Übertragung erhält der Chip vom elektromagnetischen Feld des Lesegeräts. Auf Basis der Technik werden aktuell Smartphone-Bezahldienste wie Apple Pay im neuen iPhone 6 aufgebaut.

# OLED: Es ist eine Display-Technik mit organischen Elementen, die große Vorteile gegenüber den heute dominierenden LCD-Bildschirmen bietet. Das Bild ist kontrastreicher, zudem sind OLED-Displays nur wenige Millimeter dünn. Das hat allerdings auch seinen Preis: Obwohl die Hersteller die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich senken konnten, bleiben OLED-Fernseher ein Nischenprodukt. Dafür kommen sie in Smartphones und Computer-Uhren zum Einsatz.

am/dpa

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