Rubicon Project | | von Annette Mattgey

Mobile Ads: Standard-Formate am stärksten gefragt

Für 2014 erwartet die Online-Branche eine Verdopplung des Anteils mobiler Werbung auf 16 Prozent. Bevorzugt werden dabei Standard-Formate. Profitieren werden davon auch Demandside-Plattformen. Die weiteren Trends beschreibt die Studie "Rubicon Project Mobile Buyer Survey".  Im vergangenen Jahr machten die Investitionen in mobile Werbung noch durchschnittlich sieben Prozent der Gesamtausgaben der Agenturen aus. Dieses Jahr zeigen die Umfrageergebnisse, dass sich dieser Anteil 2014 mehr als verdoppeln und 16 Prozent der Gesamtausgaben für Advertising ausmachen wird. 

Rubicon Project, Betreiber einer der größten Echtzeit-Trading-Plattformen für digitale Werbung, befragte  für den „Rubicon Project Mobile Buyer Survey 2014“ 39 Trading Desks in Europa, den USA und im Asia-Pazifik-Raum. Die Trading Desks bündeln die Nachfrage nach Inventar. Betrieben werden sie unter anderem von den großen Agentur-Netzwerken.

Die Mediaagenturen erwarten, dass sich die Ausgaben für mobile Werbung 2014 auf In-App-Inventar (36 Prozent), mobil-optimierte Webseiten (31 Prozent) und Standard-Web-Formate für Tabletgeräte (33 Prozent) verteilen werden. Die gefragtesten Werbemittelformate sind in absteigender Reihenfolge: Standard-Advertising-Formate, Rich-Media- und Expandable-Formate sowie Video-Formate.

Auf die Frage, auf welche Weise sie mobile Werbung einkaufen, gaben 90 Prozent der Befragten an, Demand-Side-Plattformen (DSPs) zu verwenden. Im vergangenen Jahr sagten dies nur 49 Prozent. 38 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Ad Networks verwenden (eine Steigerung von 30 Prozent zu 2013), und 36 Prozent der Befragten verhandelten direkte Deals mit den Publishern (2013 waren es noch 22 Prozent).

Cost per Action ist die verbreitetste Messgröße

Die beliebtesten Kennzahlen zur Bewertung von Mobile-Advertising-Kampagnen sind Cost-per-Action (CPA), Cost-per-Install (CPI) und Click-Through-Rate (CTR) mit jeweils 69 Prozent. Etwas mehr als ein Viertel der Befragten (26 Prozent) optimiert nach Reichweite.

„Die Umfrage ‚Rubicon Project Mobile Buyer Survey’ bietet einen aktuellen Überblick über die mobile Werbebranche. Wir wissen von Werbungtreibenden im mobilen Bereich, dass sich ihre Ausgaben 2014 im Vergleich zu 2013 verdoppeln werden. Zudem beobachten wir immer anspruchsvollere Einkaufsmethoden, unter anderem Private Marketplaces, die von den meisten befragten Käufern erwähnt wurden, sowie den Einsatz von Daten in Kampagnen", erklärt Jay Stevens, General Manager, International, Rubicon Project.

Bald mehr Branding-Kampagnen?

„Wir konnten weltweit eine starke Entwicklung im Einkauf von mobiler Werbung beobachten. 59 Prozent der Agenturen, die wir befragt haben, sehen bei der mobilen Werbung eine Nachfrage nach Rich Media und 54 Prozent eine Nachfrage nach Mobile Video. Des Weiteren bewertet ein Viertel der Käufer seine Kampagnen nach Reichweite anstelle von Direct-Response-Kennzahlen, was auf steigende Ausgaben für Branding mittels mobiler Werbemittel hinweist", ergänzt Josh Wexler, Head of Buyer Cloud, Rubicon Project.

Die automatisierte Werbeplattform von Rubicon Project wird bereits von mehr als 500 der weltgrößten Publisher genutzt, um mit mehr als 100.000 Marken in Echtzeit Werbeplätze zu handeln. Nach Angaben von Comscore vom Januar 2014 erreicht Rubicon Project monatlich über 96 Prozent der US-amerikanischen Internetnutzer und hat damit die größte Reichweite in den USA.

Die komplette Infografik:

 

Mobile Ads: Standard-Formate am stärksten gefragt

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht